Sechs Wochen Zeitungspraktikum

Die letzten sechs Wochen habe ich die Gelegenheit gehabt, im Rahmen eines kleinen Praktikums in der Lokalredaktion Cottbus der Lausitzer Rundschau einmal in das Redaktionsgeschehen und die Arbeitsweise einer Zeitung zu schauen. Bin da also quasi einfach reingeplauzt :D. Da ihr deswegen aber auch etwas weniger Spezialcontent in meinem Blog zu lesen bekommen habt und ich mir gleichzeitig jetzt eine Woche mehr oder weniger eine Auszeit nehme, habe ich mir, den Montagsbericht einfach direkt auf die ganze Woche auszudehnen und jeden Tag in dieser Woche einen kleinen Text hier zu einem Thema das Zeitung machens zu veröffentlichen. Aber genug langweiliges Vorgeplänkel, denn jetzt gehts los 😉

Heute geht es um die Frage, warum man meiner Meinung nach überhaupt ein Praktikum im Medienbereich machen sollte. Klar könnte ich jetzt kurz schreiben, weil man sich dafür interessieren könnte und möglicherweise in dieser Richtung gern einmal tätig sein möchte – es auch als Vorpraktikum für das unglaublich großartige Studium an irgendeiner Uni nötig sein könnte. So einfach ist es dann aber doch nicht. Bei mir ist es, davon einmal abgesehen, jedenfalls so, dass ich vor etwa 2 Jahren schon mal, die aus verschiedensten Gründen, quasi einmalige Gelegenheit hatte, etwas beim Radiosender Fritz vom RBB rumzuwirbeln und dabei zwar gesehen habe, wie Radio gemacht wird aber wohl wegen der kurzen 3 Wochen, die ich gesplittet dort war, nicht mitbekommen habe, wie die Journalisten dort eigentlich arbeiten. Aber genau das hat mich, wie ich im Nachhinein weiß, neben der Arbeitsweise der verschiedenen Redaktionen und der Arbeit an einem eigenen Projekt doch mal interessiert.

Also wie funktioniert das mit der Recherche genau und wie findet man unter einem Berg von Überlegungen die wirklich interessant erscheinenden Themen heraus? Alles Fragen, die man nicht so ohne weiteres und sofort in 3 Wochen mitbekommen kann. Deswegen habe ich mich entschieden, in den vielen Monaten des Nichtstuns zwischen Abitur und Studium, ein Praktikum im Medienbereich zu machen. Außerdem wollte ich diesmal alles gern auch ruhig mal etwas lokaler haben, weil es ja doch nicht immer weit weg gehen muss und jeder einmal bei den ganz kleinen Nachrichten anfangen sollte. Hinzu kommt die Tatsache, dass ich mich ganz gern auch einmal einem anderen Medium annehmen wollte, um zu sehen wo die Unterschiede liegen und was mir auch mehr liegt.

Was auch immer man also auch nach dem Studium oder der Schule beruflich so anfängt, in jedem Falle ist es möglicherweise viel wert so früh, wir möglich Erfahrungen und auch möglicherweise Kontakte zu sammeln, die mal wichtig sein könnten. Das Praktikum heißt außerdem nicht, dass man sich jetzt deswegen auf irgendetwas festlegt, man weiß aber aus zumindest etwas, wie man mit den Medienleute umgehen kann, weil man eben auch weiß, wie sie arbeiten.