Die Zeit, die man nicht hat.

Ich muss heute ehrlich mal schreiben, dass ich ja so Leute wie meinen Freund Kuroi Kizu immer mal wieder beneide. Vor einigen mittlerweile schon Monaten habe ich ihm nämlich erzählt, dass er doch einfach sein Wissen und Interesse an der Japanischen Kultur, sein Hobby der Animes und Mangas, die er in seinem großen Bücherregal – nein nicht im geheimen unter seinem Bett 😉 – einfach allen zugänglich machen sollte. Dazu habe ich ihm direkt einfach schnell einen eigenen kleinen Blog eingerichtet.

Seit dem schafft der Gute es doch tatsächlich normal täglich, sonst mindestens aller zwei Tage immer wieder einen neuen Anime oder Manga, den er angeschaut oder gelesen hat, zu beschreiben. Dabei kennt er nicht nur die Story der meisten seiner Vorstellungen in- und auswendig, nein er bringt es mittlerweile auch zu einer stattlichen Länge der Beiträge. Die Besucherzahlen sind denke ich für die kurze Zeit, die er jetzt schreibt wirklich ganz stattlich aber die sind mir genau wie ihm wirklich egal, denn das ist nun wirklich nur etwas für diese ganzen unglaublich wichtigen Onlinemarketer, die mich mit ihren Twitterbots nerven.

Ich frage mich bei genau solchen Leuten, die ich wohl zu Hauf auch an anderen Stellen aufzählen könnte, immer woher sie die Zeit nehmen wirklich täglich etwas zu schreiben oder wenn sie dann , ja das gibt es auch, an einem Tag mal nicht dazu kommen, sogar die Disziplin haben, dies in ihre eigene Planung einzubeziehen, um direkt schonmal etwas vorzuschreiben. Hut ab davor!

Ich an meiner Stelle bin derzeit erstmal froh heute die eine oder andere Minute frei zu haben, um mich einfach nach dem ganzen Wirbel der letzten Wochen, die für mich neben zahlreichen zu schneidenden Videobeiträgen für den lang erhofften Abiball, welche ich wohl an anderer Stelle veröffentliche muss, dessen Vorbereitung und nicht zu guter Letzt auch das viele Lernen für die Abiturprüfungen bedeuteten, zu entspannen und euch heute diesen Beitrag veröffentlichen zu können.

Viele Leute überarbeiten sich nämlich – nicht gut nicht gut nicht gut – vergessen dabei an sich selbst zu denken. Genießt also, genau wie ich gerade doch einfach das wirklich wunderschöne Wetter da draußen und macht unbedingt mal das, wozu ihr Lust habt.