Homebridge Plugin für die Fritzbox installieren

Im letzten Beitrag dieser kleinen Reihe haben wir uns Homebridge auf einem Raspberry Pi installiert und waren froh darüber, es mit HomeKit gekoppelt zu haben. So kannst du sie in der Home App unter iOS steuern. Diesmal gehen wir einen kleinen Schritt weiter und installieren das Homebridge Plugin, welches passend zur Fritzbox ist und es ermöglicht beispielsweise das Gäste-WLAN einzuschalten, Temperaturen anzuzeigen, DECT Steckdosen zu steuern oder DECT Heizkörperthermostate zu regeln. Klingt praktisch und ist es auch. Los gehts.

Zunächst gilt es zu wissen, dass du jedes Homebridge Plugin hier bei npm in einer kleinen Übersicht mit Beschreibung und Konfigurationsanleitung finden kannst. Wir installieren in diesem Artikel einfach quasi als Muster einmal homebridge-fritz.

Dazu gibst du nachdem du dich bei SSH wieder mit dem Raspberry Pi verbunden hast, einfach folgendes ein:

npm install -g homebridge-fritz

Im nächsten Schritt öffnest du einfach wieder die config.json

sudo nano ~/.homebridge/config.json

In dieser erweiterst du einfach den Bereich Plattforms wie folgt und passt die Angaben name, username, password an deine Bedürfnisse und Einstellungen an.

{<br>
  "platforms": [<br>
    {<br>
      "platform": "Fritz!Box",<br>
      "name": "My FritzBox",<br>
      "username": "&lt;username&gt;",<br>
      "password": "&lt;password&gt;",<br>
      "url": "http://fritz.box",<br>
      "interval": 60,<br>
      "options": {<br>
        "strictSSL": false<br>
      }<br>
    }<br>
  ]<br>
}<br>

Nun speicherst du wieder die config.json mit ctrl + x.

Für einen kleinen Test kannst du jetzt einmal homebridge neustarten:

sudo service homebridge stop<br>
sudo homebridge -D

Dabei startet obiger Befehl Homebridge im Debugmodus, der dir im Zweifel hilft, falls etwas nicht funktioniert und entsprechende Fehler oder Warnungen ausgibt. Oft ist einfach nur das json-File nicht valide, weil eine runde oder eckige Klammer vergessen wurde. Bei jsonlint wurde mir in diesem Falle oft geholfen.

Falls das alles geklappt hat kannst du jetzt einmal Home auf dem iPhone öffnen und wirst nach kurzer Zeit einige neue Geräte in der Übersicht finden können.

Das war es für heute, ganz kurz und schmerzlos. Andere Plugins wie z.B. für ältere Phillips Hue Lampen oder Alexa lassen sich sehr ähnlich installieren. Im nächsten Beitrag wird es daher etwas komplexer werden, denn wir bauen eine kleine 433 MHz-Antenne an den RaspberryPi und werden damit die guten alten RS200-Steckdosen von Conrad steuern.

Was treibst du schönes mit HomeBridge? Lass es mich gern wissen.

Homebridge auf dem Raspberry Pi installieren

Ich habe seit einigen Jahren einen Raspberry Pi der ersten Version bei mir im Regal liegen. Früher war er dazu da, Filme vom Server zu schauen. Mittlerweile tut diesen Job ein Apple TV der 4. Generation wesentlich besser. Da er aber schon immer in einem Legohäuschen beherbergt war, habe ich mir überlegt ihm endlich ein neues Leben einzuhauchen und ihn als Homebridge zur Ansteuerung der guten alten Conrad RS 200 Steckdosen zu verwenden.

Im heutigen ersten Beitrag soll es darum gehen, wie du auf einem Raspberry Pi Homebridge installieren kannst. Im zweiten Schritt installieren wir ein Homebridge Plugin für die Fritzbox und am Ende zeige ich dir, wie du die guten alten Conrad RS200 Steckdosen bei 433 MHz steuern kannst. So kannst du all diese Geräte später ganz bequem in der Home App unter iOS steuern und in Kombination mit einem AppleTV sogar zeitbasiert oder auf Grundlage von Sensordaten steuern.

Zunächst lädst du dir hier die aktuelle Version von Raspbian oder NOOBS herunter. Wenn du Raspbian direkt verwendest, nimm Balena Etcher und lass es auf eine SD-Karte flashen. Dabei wird die Karte formatiert und danach das Image auf die Karte kopiert.

Bei der Verwendung von NOOBS formatierst du die SD-Karte einfach selbst als FAT-Dateisystem und kopierst alle Dateien im NOOBS-Ordner auf die SD-Karte

Nun legst du die SD-Karten in den Raspberry Pi ein und verbindest ihn zur Installation mit Maus, Tastatur, HDMI-Kabel und Netzteil. Wer keine USB-Tastatur hat, dem reicht auch nur die Maus. Auf dem Bildschirm solltest du nun die verschiedenen Einrichtungsassistenten sehen. In NOOBS wählst du jetzt einfach Raspbian aus und lässt den Installer die nächste Zeit arbeiten. Ähnlich sieht es aus, wenn du Raspbian direkt verwendest mit dem Unterschied, dass du am Ende noch SSH in den Einstellungen aktivieren solltest.

Im nächsten Schritt kannst du nämlich den Raspberry wieder ausschalten und ihn an einen tollen Platz packen, an dem er Strom und eine Netzwerkverbindung bekommt. Alles andere ist jetzt nicht mehr nötig.

Denn jetzt verbinden wir uns per SSH mit dem Raspberry Pi. Suche dazu die IP-Adresse des Raspberry in der Oberfläche deines Routers heraus oder nimm LanScan.
Öffne nun das Terminal oder unter Windows PuTTY und verbinde dich mit folgendem Befehl.

ssh pi@&amp;amp;amp;lt;span style="color: #0000ff;"&amp;amp;amp;gt;10.0.0.1&amp;amp;amp;lt;/span&amp;amp;amp;gt;

Sollte dir hier eine Fehlermeldung angezeigt werden, so hilt es folgendes auszuführen und mit dem Befehl oben einen neuen Login per SSH zur beginnen.

ssh-keygen -R &amp;amp;amp;lt;span style="color: #0000ff;"&amp;amp;amp;gt;10.0.0.1&amp;amp;amp;lt;/span&amp;amp;amp;gt;

Das Passwort lautet anfangs raspberry sollte aber direkt geändert werden:

passwd

Außerdem kannst du direkt die richtige Zeitzone einstellen:

sudo dpkg-reconfigure tzdata

Jetzt updatest du einmal alle Systempakete.

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Außerdem installierst du NodeJS

Raspberry Pi 2 Model B

wget https://nodejs.org/dist/v4.0.0/node-v4.0.0-linux-armv7l.tar.gz
tar -xvf node-v4.0.0-linux-armv7l.tar.gz
cd node-v4.0.0-linux-armv7l
sudo cp -R * /usr/local/

Raspberry Pi Model A, B, B+

wget https://nodejs.org/dist/v4.0.0/node-v4.0.0-linux-armv6l.tar.gz
tar -xvf node-v4.0.0-linux-armv6l.tar.gz
cd node-v4.0.0-linux-armv6l
sudo cp -R * /usr/local/

Nun geht es weiter mit Avahi, einem DNS Discovery Programm und falls nötig auch npm.

sudo apt-get install libavahi-compat-libdnssd-dev
sudo apt-get install npm

Als nächsten Schritt installierst du nun Homebridge.

sudo npm install -g --unsafe-perm homebridge

Jetzt haben wir es fast geschafft und erstellen die Konfigurationsdatei:

mkdir -p ~/.homebridge
sudo nano ~/.homebridge/config.json

Trage doch als Grundkonfiguration Folgendes ein:

{
    "bridge": {
        "name": "Homebridge",
        "username": "CC:22:3D:E3:CE:30",
        "port": 51826,
        "pin": "031-45-154"
    },

    "accessories": [
    ],

    "platforms": [
    ]
}

Mit ctrl + x kannst du in nano die Konfigurationsdatei wieder schließen und mit y speichern.

Jetzt startest du Homebridge mit

homebridge

An diesem Punkt angekommen kannst du jetzt einmal die Home-App auf dem iPhone oder iPad öffnen und den angezeigten Code einscannen oder eingeben.

Homebridge kann nun jederzeit mit dem Terminalbefehl gestartet werden. Für ein Rundum-sorglos-Gefühl z.B. nach einem Stromausfall oder schlicht einem Systemreboot nach einigen Updates bietet es sich einen Schritt weiterzugehen und die Installation einfach von selbst beim Bootvorgang zu starten.

sudo npm install forever -g

Nun erstellen wir das Startscript und fügen ein wenig Magie ein:

sudo nano /etc/init.d/homebridge
#!/bin/sh
### BEGIN INIT INFO
# Provides: homebridge
# Required-Start: $network $remote_fs $syslog
# Required-Stop: $remote_fs $syslog
# Default-Start: 2 3 4 5
# Default-Stop: 0 1 6
# Short-Description: Start daemon at boot time for homebridge
# Description: Enable service provided by daemon.
### END INIT INFO
export PATH=$PATH:/usr/local/bin
export NODE_PATH=$NODE_PATH:/usr/local/lib/node_modules
PID=`pidof homebridge`
case "$1" in
start)
if ps -p $PID &amp;amp;amp;gt; /dev/null 2&amp;amp;amp;gt;&amp;amp;amp;amp;1; then
        echo "Homebridge is already running"
else
        su - pi -c "homebridge &amp;amp;amp;gt; /dev/null 2&amp;amp;amp;gt;&amp;amp;amp;amp;1 &amp;amp;amp;amp;"
        echo "Homebridge starting"
        $0 status
fi
;;
stop)
if ! ps -p $PID &amp;amp;amp;gt; /dev/null 2&amp;amp;amp;gt;&amp;amp;amp;amp;1; then
        echo "Homebridge is not running"
else
        kill $PID
        echo "Homebridge closed"
fi
;;
restart)
if ! ps -p $PID &amp;amp;amp;gt; /dev/null 2&amp;amp;amp;gt;&amp;amp;amp;amp;1; then
        $0 start
else
        $0 stop
        $0 start
fi
;;
status)
if ps -p $PID &amp;amp;amp;gt; /dev/null 2&amp;amp;amp;gt;&amp;amp;amp;amp;1; then
        echo "Homebridge is running PID $PID"
else
        echo "Homebridge is not running"
fi
;;
*)
echo "Usage: $0 {start|stop|status|restart}"
exit 1
;;
esac
exit 0

Mit ctrl + x schließen und speichern wir das Script wieder.

Zu guter letzt räumen wir dem System noch die nötigen Rechte ein und aktivieren den automatischen Start von Homebridge

sudo chmod 755 /etc/init.d/homebridge
sudo update-rc.d homebridge defaults

Super! Nun läuft deine Homebridge und wir können beim nächsten Mal ein kleines Plugin zur Verwendung der Fritzbox installieren, welches uns hilft DECT-Dosen und Heizkörperthermostate zu steuern. Im dritten Teil dieser kleinen Reihe wird es ans eingemachte gehen, damit wir am Ende einige ältere RS 200 Schaltsteckdosen von Conrad bedienen können.

Weitere Links:
Installing Node.js v.4.0.0 on a Raspberry Pi (All Models)
Anleitung: Homebridge auf einem Raspberry Pi einrichten

Mein Beitrag zum iPhone 5

Mein freundliches iPhone 4S ist neben der Armbanduhr das Gerät, was ich überall mit hinnehme. Definitiv also ein Musthave-Gegenstand, den ich nicht ohne weiteres aus der Hand geben werde. Seit dem letzten großen iOS-Update ist es wieder etwas praktischer geworden. Wie aber verhält sich das seit Freitag erhältliche iPhone 5 und ist es wirklich schon Zeit umzusatteln? Falls ja warum und falls nein, warum nicht?

Ich habe für euch einmal die Gelegenheit genutzt, und mir ein iPhone 5 geschnappt, um mal genauer nach zu schauen, ob das iPhone 5 ganz interessant sein könnte.

Außerdem waren da auch die offenen Fragen, ob das neue iPhone 5 der große Wurf ist, das größere Display Sinn macht und überhaupt: Ist das iPhone 5 wirklich so viel leichter?

Für Letzteres kann ich definitiv bestätigen: ein laut Apple 20% leichteres iPhone fühlt sich definitiv leichter an. Möglicherweise für den Einen oder die Andere sogar zu leicht, denn etwas Gewicht spricht bei mir auch für Wertigkeit. Zu viel Leichtigkeit klingt mir zu sehr nach Pappe und Plastik. Definitiv aber fühlt es sich gut an, sieht ebenso gut aus, wie das iPhone 4S und wirkt solide weiterentwickelt. Dünner ist es auch, das finde ich prima so.

Das große Display macht finde ich Sinn, da nun hier und da Kleinigkeiten einfach noch besser dargestellt werden können. Das macht sich im Zug beim Filme anschauen, beim Verwalten des Kalenders, der Apps und an vielen anderen Stellen doch schnell bemerkbar.

Geschwindigkeitstechnisch möchte ich hier keine großen Tests ausführen, verlinke aber gerne auf die Youtube-Filme von iPad Extreme. Es sieht jedoch für mich so aus, als ob das iPhone 5 in Extremsituationen, wie dem Bearbeiten von Videos, beim Laden aufwändiger Spiele und auch allgemein beim Starten von Apps etwas schneller zu Potte kommt. Im Alltag macht das im Vergleich zum iPhone 4S keinen großen Unterschied.

Das Thema LTE ist, wenn ich das richtig Verstehe zwar eingebaut, kann aber mit dem iPhone 5 bis auf in einigen Städten und nur bei der Deutschen Telekom nicht benutzt werden. Schade aber damit scheidet der Geschwindigkeitsbonus für mich als Vodafonekunde auf dem Lande – wo es praktischerweise schon LTE-Masten gibt – direkt aus. Daran sieht man genau, dass Apple hier bei den drei weltweit verstreuten Modellen für die verschiedenen Netze und Provider des iPhone 5 zwar die LTE-Frequenzen in den USA genau beachtet hat, die in Deutschland und Europa verwendeten 800 MHZ und 2,6 GHZ-Frequenzen jedoch im Grunde nicht dabei sind.

Der neue Lightning-Anschluss ist nach 7 Jahren sicherlich überfällig, obwohl sich viele nun aufwändig umstellen müssen. Bei mir wäre der Aufwand aber wohl, anders als übliche böse Zungen aber wohl minimal, da ich bis auf ein Universaldock nur das mitgelieferte Kabel, sowie günstige 1€-Kabel von Ebay verwende. Mit einem Adapter für das Universaldock und den sicherlich bald erhältlichen billigen Nachbauten des Lightning-Kabel wäre ich also bedient.

Fazit für mich: Ich behalte ein weiteres Jahr mein gutes iPhone 4S, da es mir vollkommen ausreicht und es bis auf das größere Display, welches im nächsten iPhone wohl auch verbaut werden wird, keinen direkten Anreiz für mich gibt. Schließlich kann ich alle neuen Funktionen, die in iOS6 zu finden sind auch auf dem iPhone 4S nutzen und sogar die sehr gute Kamera ist bis auf die Dicke nicht verändert worden. Übrigens auch die Panoramafunktion kann ich benutzen. Für iPhone 4S Besitzer ist der Umstieg damit nicht unbedingt nötig. Im Gegenteil, wer jetzt günstig ein iPhone 4S ergattern kann, dürfte sich freuen.

Doch für wen lohnt sich das neue iPhone dann? Sicherlich für alle, die ein iPhone 4 und älter besitzen und über ihre Handyverträge demnächst subventionierte, neue Geräte bekommen können. Da heißt es jetzt zuschlagen, da hier ein in sehr vielen Punkten verbessertes Gerät erwartet werden kann, den ich beim Umstieg vom iPhone 3G zum iPhone 4S sehr drastisch fand.

Aber auch hier kann gesagt werden, das besonders ältere iPhones nicht auf den Müll gehören, sondern möglicherweise an Freunde, die Kinder oder Verwandte verschenkt weiterhin viel Freude bereiten können.

Wie ist deine Meinung zum Thema und wirst du dein iPhone gegen ein Neueres ersetzen?

Apples Podcast App

Als begeisterter Podcasthörer habe ich mir vor einiger Zeit Instacast geladen, wo es bis auf den mageren iTunessync aber dafür guten automatischen Download, der im Gründe dafür sorgt, dass ich mein iPhone nicht mehr oft syncen muss, an nichts fehlt.
Nur zum probieren habe ich deswegen nun auch mal der App. von Apple eine Chance gegeben, da ja zumindest einiges versprochen wird.
Positiv ist mir dabei definitiv das Design, der Preis und die Multiapp aufgefallen. Kostenlos ist super und auf dem iPad läufts. Designtechnisch gefallen mir die Symbole und das Tonbandgerät unter der Haube. Auch Funktionen wie der Sleeptimer und der schneller, langsam Modus haben es in die App geschafft.
Dafür fehlen mir aber eindeutig Kapitelmarken, Shownotes und die beliebten Flattrbuttons. Einen richtigen Sync zu anderen Geräten oder einen automatischen Download ohne auf den Geräten selbst Hand anzulegen in der Uni gab es leider auch nicht.

Die App. hat also definitiv Potential und wird ihre Liebhaber gerade bei den Anfängern finden, für die Advanced Hörer finden sich im Store allerdings für wenig Geld Alternativen, die sich gewaschen haben.

Cf 5 – Das neue iPad

Heute gibt es hier eine kleine Pilotausgabe, welche ich mal etwas anders aufgebaut habe: Ab jetzt gibt es, wenn ihr wollt neben den nützlichen Tipps und Tricks auch immer wieder eine Ausgabe zu Apple-Geräten und deren Apps.
In der heutigen Ausgabe mache ich deswegen passend das, was dieser-tage überall geschieht: Ich mache ein kleine Unboxing meines neuen iPads und zeige dir, was es so alles kann.

Cf 4 Bei iTunes ohne Bankdaten anmelden

Nachdem es in den letzten Wochen hier etwas ruhiger war, möchte ich heute genau erklären, wie es auch ohne Bankdaten möglich ist, sich bei iTunes anzumelden und alle kostenlosen Apps zu downloaden.

Kostenpflichtige Apps können dann auch, wie bei Prepaidkarten über die Gutscheine erworben werden.

Weil es leider bisher keinen zufriedenstellendne Ersatz für den kostenlosen Upload bei Mevio – vormals Podshow – gibt und ich bisher kein Geld für einen eigenen Server aufwenden kann, muss auch diese Ausgabe leider einzig bei Youtube angeschaut werden. Wenn du da eine Idee hast oder mir helfen könntest die Videos zu hosten, wäre das ganz wunderbar und würde auch den Fans auf iTunes helfen, den Computerfix-Podcast bequem zu sehen.

Der Geschenkekalender

Weil ich das Prinzip des Weihnachtskalenders liebe und es ab morgen für ganze 12 Tage jeden Tag frisches Futter für dein iPhone oder iPad gibt, sei hier direkt nochmal der Hinweis auf Apples diesjährige 12 Tage Geschenke Aktion angebracht.

ScreenDazu lädst du dir einfach die dazugehörige App auf dein Apple-Gerät und lässt dich bequem jeden Tag überraschen und lädst dir einfach kostenlos, was dir gefällt.

Wie in den letzten Jahren auch schon, dürfte es wieder jede Menge tolle Apps, Filme, Serien, Spiele, Musik und vieles mehr geben.

Podcasttermine im Dezember

Hinter dem heutigen Türchen gebe ich dir einen kleinen Ausblick auf meinen eigenen Podcastkalender im Dezember mit allen Podcasts, die ich hören möchte, obwohl ich leider noch nicht genau sagen kann, wann sie genau erscheinen werden.

Wenn du dich für Themen rund um das Internet & einige tolle Songs aus der Netzmusikszene interessierst, dann empfehle ich dir mal den Trackback Podcast anzuhören, der live im Radio Fritz jeden Samstag läuft und auch fast direkt nach der Sendung als Podcast zu finden ist.

Außerdem steht in meinem Kalender ganz dick und Fett der NSFW Podcast Folge 40 & 41 mit Tim Pritlove & Holger Klein. Das ist die wahrlich großartige internationale Unterhaltunggala, die im übrigen nur für echte Mädchen produziert wird 😉 Weiterlesen >>>

iPhone & iPad ohne Kabel auch außerhalb des heimischen Netzwerkes synchonisieren

Gerade ist mir mal wieder so eine Sache aufgefallen, die wohl eindeutig unter dem Titel unnützes Wissen verbucht werden sollte aber dem einen odere anderen in der Not einmal helfen könnte.

iPhone Besitzer kennen das Problem, unterwegs einmal kein Kabel zum synchonisieren des iPhones oder iPads aber das eigene Notebook dabei zu haben und deswegen ohne neuste Podcasts auskommen zu müssen.

Aber das muss nicht sein, denn über die Tetheringfunktion des iPhones und die drahtlose Synchonisation ab iOS 5 und iTunes 10.5 kann Abhilfe geschaffen werden und du kannst deine Applegeräte überall mit frischen Podcasts versorgen.

Definitiv also unnützes Wissen, weil man selten den Laptop und das iPhone dabei hat, ohne das passende Kabel in der Tasche liegen zu haben. Das ist also auch für alle Studenten in der Bibo praktisch.

Das iPad 2 feiert seine ersten 4 Monate bei mir

Nun habe ich mein iPad 2 genau seit vier Monaten. Ich habe euch damals – ja laaang ist´s her 😀 – direkt als es neu und frisch war, geschrieben warum ich es mir zugelegt habe. Am Ende ging es in dem Beitrag um meine Pläne und das, was ich damit nun anfangen wollte.

Deswegen gibt es nun heute den Stand der Dinge, wie sich meine Vermutungen bisher geschlagen haben, was ich tatsächlich mit meinem iPad so treibe und ein kleines Zwischenfazit.

Ich habe mir das iPad 2 zugelegt, um ein kleines nettes Gerät zu haben, welches ich überall mit hinnehmen kann – auch auf längere Reisen im Zug oder dem Auto. Ich wollte etwas zwischen Laptop und PC, um damit E-Mails zu checken, mich durch die Stadt navigieren zu lassen. Etwas zum Filme schauen, zum schreiben und lesen. Außerdem natürlich meine Termine verwalten und noch viel mehr lustige oder praktische Sachen damit anstellen, die man sich nicht vorstellen kann.

All das hat sich bei mir im Prinzip wirklich bewahrheitet.

Meinen Papierkalender für Notizen, Kontakte, Hausaufgaben und Noten aus der Schule habe ich direkt nach dem Abitur nicht mehr angerührt, denn das läuft bei mir nur noch über das iPad, iPhone, zum Teil Googlecalender und das lausige Outlook. Papier ist geduldig sagt man. Man hat es aber eben nicht überall dabei und es bietet mir nicht die Möglichkeit mir bereits Termine in einem Jahr in den Kalender zu übernehmen. Von einer Erinnerung, der Synchonisation mit dem Googlecalender, dem iPhone und der schnellen Weiterleitung an Freunde und Bekannte mal ganz zu schweigen. Die Möglichkeit Aufgaben ordentlich anzulegen und zu synchonisieren kommt mit iOS 5 auch endlich mal, damit ist das dann wohl komplett.

Beim Thema Schreiben bin ich etwas verunsichtert, denn einerseits kann man am Rechner einfach viel schneller in die Tasten donnern und bringt damit seine Gedanken direkt in die Schriftform. Andererseits funktioniert das auch auf dem iPad schon ausreichend flüssig und man kann sich dabei auch einfach auf die Gartenbank bei uns unter dem Kirschbaum setzen und lostippen. Das klingt banal aber bietet den großen Nutzen, dass eine andere Umgebung oft auch wesentlich andere Ergebnisse liefert.

Die Blogbefüllerei kann man diese Schreibkünste natürlich auch verwenden. Für den letzten Schliff und alles, was mit Bildern zutun hat, ist man aber dennoch auf den PC angewiesen. Aber texten und ordentlich vertaggen und terminlich eintakten funktioniert damit recht ordentlich.

Lesen macht auf dem iPad meiner Meinung nach viel her, kann jedoch in der Haptik nicht mit Büchern mithalten. Dafür aber lassen sich E-Books oder PDF-Texte gut darauf zeigen und sogar weiterbearbeiten. Im Studium dürfte es für mich gut möglich sein, mir dann alle Skripte auf mein iPad zu laden und in den Vorlesungen und Seminaren mit dem passenden Stift, der mich mit dem … Pencil etwa 7€ gekostet hat, Notizen darauf zu kritzeln. Aber das ist eine Geschichte, die erst noch ausprobiert und geschrieben werden muss ;).

Hier sollte auch erwähnt werden, dass es mir derzeit keinen wirklichen Spaß macht, sich Tageszeitungen aus Deutschland auf dem iPad anzuschauen. Unsere Lokalzeitung Lausitzer Rundschau bietet zwar eine schöne iPad App an, die jedoch sobald man sich als Abonnent einloggen will, keinen Spaß mehr macht. Das Einloggen funktioniert nämlich nicht 🙁 und doppelt bezahlen wird für eine Zeitung sicherlich niemand. Apps von anderen Zeitungen, wie der TAZ oder der FAZ funktionieren hier zumindest. Zu sehen bekommt man dort jedoch meist nur eine merkwürdig aufbereitete PDF-Version der aktuellen Zeitung. Dabei kann man doch wirklich schöne Sache darauf anstellen. Mit Flipboard, dem Googlereader und den dort abbonnierten RSS-Feeds meiner Lieblingsblogs funktioniert das schließlich auch sehr ansprechend und interaktiv. Das ist auch schon zeitungsähnlich aufgemacht und geht sogar auf meine Interessen ein.

Zum Filme schauen, im Netz rumplumpern und twittern, eignet sich das iPad wunderbar, denn wo immer man gerade ist, bietet sich die Möglichkeit all das zu konsumieren. Das macht mir besonders am Abend, wenn ich gerade keine Lust habe, den Fernseher oder das Notebook einzuschalten, viel Spaß. E-Mails schreiben und beantworten war wohl nie besser möglich, als mit dem iPad. Das große Display und die kinderleichte Bedienung machen einfach Freude.

Spiele gibt es auch viele schöne und günstige, doch bis auf “Die Siedler” habe ich in dieser Richtung bisher Weniges wirklich tiefgründig ausprobiert, weil ich einfach nicht so ein Spielertyp bin, der wochenlang am Rechner festfriert und dadurch seine Umwelt nicht mehr erkennt.

Beim Videoschnitt und der Audioaufnahme darf man mit dem iPad wohl etwas spielen aber so das wirklich wahre ist es dann an dieser Stelle eben nicht. Videoschnitt ist beim iPad Spielerei und mit den Möglichkeiten guter Schnitttools auf dem PC nicht zu vergleichen. Schon weil man mit den Formaten recht eingeschränkt ist. Audios könnte man sicherlich mit dieser Spielzeugkeule iRig mal versuchen etwas aufzuzeichnen, muss aber zum Schneiden doch wieder die Hardware wechseln.

Chatten macht mit dem iPad viel Spaß, weil auch hier wieder die Mobilität unschlagbar ist und es einfach an dieser Stelle out sein sollte, am Rechner zu hängen. Rausgehen oder zumindest auf dem Wohnzimmersesselhocken ist an dieser Stelle im Trend. Hier kann man auch die Videotelefonie mit der Skypeapp, die es derzeit zwar eigentlich nur für´s iPhone gibt, die aber dennoch auf dem iPad läuft empfehlen.

Für mich sind das wohl die Hauptanwendungen für mich und mein iPad. Nebenbei kann es auch den großen 46″ Samsung Fernseher meiner Eltern ansteuern, sodass ich nicht mal mehr die Fernbedienung suchen muss. All das ist für mich schon wirklich ziemlich praktisch und nett.

Im Urlaub und bei längeren Zugfahrten gibt es, auch wegen der 10 Stunden Akkulaufzeit, wohl kein besseres Spielzeug.

Auch für Ältere Menschen sollte ein iPad wohl schon etwas hermachen.

Mehr kann man mit den aktuell immer noch zu Hauf angebotenen Netbooks wohl auch nicht anfangen. Wer sich ein iPad zulegt, sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass es den Desktoprechner je nach Anwendungsfall nicht ersetzten wird. Das soll es denke ich aber auch gar nicht, sondern eher das mobile Leben bereichern, die Vernetzung der unterschiedlichsten Systeme verbessern.

Puh! Nun ist der Beitrag hier doch schon etwas länger geworden. Danke fürs Lesen. Was macht dein iPad? Kennst du tolle iPadapps für den Alltag? Dann schreibe schnell einen Kommentar. Ich freue mich darauf.