Wenn die Lautsprecher am Mac einschlafen

Heute morgen hatte ich das Problem, keine Geräusche mehr am Mac zu hören. Auch der Versuch die Lautstärke über die Tasten zu steuern, brachte keinen Erfolg. Eher habe ich dabei festgestellt, dass der Lautsprecher ausgegraut war.

Ein Reboot zeigte, dass es nicht an der Hardware hing, denn im Anmeldefenster funktionierte alles problemlos. Die Unkenrufe aus Foren, die meinten „alles kaputt“ konnten also nicht stimmen. Auch die rote Lampe am Kopfhörerausgang konnte nicht an sein, da ich bisher schlicht keinen Kopfhörer an das MacBook gestöpselt hatte.

Aber genug auf die Folter gespannt, denn es gibt eine sehr einfache Lösung für das Problem.

Man gehe in den Audio-Midi-Setup, klicke rechts auf Ausgabe und wähle die eigenen Lautsprecher als Ausgabe aus. Jetzt sollte sofort alles wieder sein, wie vorher.

Der Google Reader geht baden.

Wie Google und quasi zeitgleich alle möglichen Newsseiten angekündigt haben, wird Google seinen auch bei mir beliebten Online-RSS-Reader zum 1. Juli abschalten. Für viele ist das der Untergang des Abendlandes, der meiner Meinung nach aber einfach unnötig ist. In einer kleinen Reihe möchte ich das Prinzip vorstellen und erklären warum du keinen Google-Reader brauchst. Außerdem stelle mir am Ende auch einmal die Frage ob man es nicht auch komplett anders machen kann, weil man Trampelpfade auch einmal verlassen sollte.

Zur Info: RSS ist neben dem Atomstandard eine offene und weit verbreitete Möglichkeit, sich Inhalte von Webseiten als Maschinenlesbares XML-Textdokument ausgeben zu lassen. Das ist praktisch, da es so möglich ist von allen seinen Lieblingsinternetseiten einfach den RSS-Feed im dazugehörigen Client in beliebigen Szenarien abzurufen. Und wozu braucht man das? Um Webbeiträge wie in einer Zeitung durchzublättern, ohne erst 30 Seiten nach Neuigkeiten zu checken.

Der Google-Reader macht genau das für mich online, ohne Softwaregelumpe auf dem PC. Einmal eingerichtet, haben sich so viele tolle Blogs, einige Tageszeitungen und Newsseiten in der Liste der „abonnierten“ Webseiten angesammelt. Das praktische dabei ist nun, dass ich darauf nun dank guter Schnittstellen über Apps, wie Flipboard, prima darauf zugreifen kann. Bereits Gelesenes oder einfach Durchgeblättertes wird automatisch online als gelesen markiert und erscheint höchstens noch im Online-Archiv. So erstellt sich mir automatisch stets aktuell „meine Zeitung“ auf iPad, iPhone und wird täglich bei Bedarf sogar auf den Kindle geschickt. Damit sind die Inhalte genau für mich relevant, Werbung spielt keine Rolle, Facebook und Co. sind integriert und nicht zuletzt immer dort, wo ich sie lesen möchte.

Aber damit ist ab dem ersten Juli Schluss, denn Google hat seinen seit 2005 nicht mehr weiter gepflegten Dienst abgesägt und zum Auslaufmodell degradiert. Das finden neben mir auch andere recht schade.

QFE5 – Die Welt der Otakus

Im Querfeldein Nummer fünf habe ich mich mit Hans Wichmann getroffen und mich mit ihm über seine Leidenschaft für japanische Kultur, Mangas und Animes unterhalten.

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Hans Wichmann
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Matthias Nattke

Das Intro: Hiroumi – photograph; Ein Otaku ist ein Fan japanischer Kultur – in Japan eher als Schimpfwort; Mit Pokémon, Dragon Ball und Yu-Gi-Oh! hat früher alles besser angefangen; Japan ist ein sehr bevölkerungsreiches Inselland mit einer anderen Kultur; Hater helfen uns in den Kommentaren besser zu werden; Die japanische Sprache; Mangas werden gelesen – Animes angeschaut; Amerikanische Helden als Animes funktionieren nicht; Ein Manga ist die japanische Version des Comics, kann aber eigentlich nicht als Vergleich herhalten. Themen: Gesellschaftskritik, Erotisches, Liebe, lustige Kindergeschichte, Moral, Zusammenhalt, Freundschaften; The Ring ist aus Japan übernommen; Mangas und Animes gibt es schon seit dem japanischen Mittelalter; Heute hat jeder Zeichner seinen Zeichenstill, der oft sehr real ist aber nie vergleichbar ist; Auch Panelstrips mit Mangas gibt es – Hans gefällt Highschool of the Dead; Animes zeichnen ist Höllenarbeit; PurePure, Animexx, MyAnimelist und helfen weiter und sind guter Anlaufpunkt für die Community. Kuroi Kizu´s Animeblog – Hans hat früher selbst einmal darüber gebloggt, lässt den Blog aber ruhen weil er zeitlich eingespannt ist; Mangas werden traditionell von rechts nach links von oben nach unten gelesen; Viele haben große Vorurteile zu Mangas und Animes; Am Besten schaut man sich Animes im Originalton mit englischen oder deutschen Untertiteln an, weil die Synchronisation oft schlecht ist; Japanisch lernen macht mehr Spaß wenn man sich Animes anschaut; Dialoge sind nicht gleich Dialoge, weil oftmals viel weggelassen oder retuschiert wird; Ein Bijū ist riesiges Chakra; AnimagiC ist eine große Animesconvention; Es gibt ziemlich viele Conventions, die auch weltweit stattfinden; Cosplayer geben sich große Mühe und alle Besucher freuen sich riesig wenn japanische Ehrengäste kommen – „Ich möchte deutsches Bier trinken“; Uns hört eh keiner zu; In Japan ist es eher ein Jungphänomen, Cosplayer sind eher Mädchen; Jede Altergruppe ist angesprochen, denn nur 5-10% der Mangas und Animes sind für Kinder und Jugendliche gemacht; Animes sehen manchmal anfänglich nicht geistreich aus, bekommen vom zweiten Mal anschauen aber oft Tiefe; Selbst zeichnen ist gar nicht so einfach, für Cosplay braucht man Geld und gute Ideen; Animefiguren werden extra importiert; Die mühevoll geschnittenen und mit Musik untermalten Videos wurden immer besser, bis der Rechner die Füße anhob und Youtube mit Hilfe der Gema anfing Videos zu sperren oder zu verstummen; Urheberrechte dürfen nicht verletzt werden; Seit 2012 gibt es keine Videos mehr; 325 Mangas stehen im Regal; Illegale Downloads sind schlecht für die Zukunft, weil weniger Mangas nach Deutschland kommen; Wer kein Geld hat findet in seiner Bibiothek sicher ein Mangaregal; Hans schreibt sein eigenes Mangascript und sucht einen richtig guten Zeichner, der Lust hat die Story zum Leben zu erwecken; Meldet euch bei uns 😉 – Animes können im Fernsehen angeschaut werden, man muss aber aufpassen wegen der Zensur, unnötigen Schnitten und Werbung; Im Kino gab es früher bei uns mehr Animes, in Japan feiern sie Erfolge; Heute stehen oft eher DVDs oder Youtube im Trend, weil es sich im Kino nicht zu rentieren scheint;

QFE4 – Das Ende naht

In der letzten Folge von der gamescom in Köln fassen Matthias und Benjamin gemütlich an der Hotelbar einmal die gesamte Woche zusammen, erklären was gut gelaufen ist und werden wohl beim nächsten Mal alles etwas anders angehen. Außerdem essen wir leckere Snacks, komische salzige Beeren, Käse und schweifen ordentlich ab. Das Verkehrssystem in Köln ist merkwürdig.

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Benjamin Bolz
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Matthias Nattke

Benjamin redet nicht viel, da seine Stimme nicht zu gebrauchen ist – Was uns gut gefallen hat – Tolle cosplays auf der gamescom – Leute verkleiden sich aufwändig als ihre Spielhelden – Spiele u.a. Battlefield 4, Assissins Screet, Watch Dogs, XCOM – Benny´s Youtube-Channel – Ich esse komische salzige Kapernbeeren – Lasergame – Geschenke nur mit Vorbereitung – Wir hatten Presseglück – Ein Zoo voll mit Leuten – Die PS 4 gefällt Benjamin besser, mir ist der Vergleich egal – Schlechte Tabletspiele – Friendlyfire – Viele Mädels sind auf der gamescom unterwegs – Sitzen im Radison BLU Hotel Köln – Ein großes Buffet – Es ist spät – Wie uns der Videoday gefallen hat – Lange Schlangen

QFE3 – Am Messe-Kreisel Drei

Am mittlerweile zweiten Tag der gamescom habe ich mich wieder mit Benjamin zusammengefunden, um mit ihm etwas über die aktuellen Spieletrends, unsere unerwartet gute Gesamtsituation und das Hotelzimmer zu sprechen. Außerdem schweifen wir podcastgemäß ab.

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Benjamin Bolz
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Matthias Nattke

QFE2 – Unser Start der gamescom

In unserem heutigen Podcast hat es mich und Benjamin nach Köln verschlagen, da wir hier auf der gamescom unterwegs sein wollen und dort für euch versuchen die neusten Spieletrends herauszufinden.

Ansonsten sind wir gut in Köln am Rheinufer angekommen und werden es schon irgendwie über die Bühne bringen.

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Benjamin Bolz
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Matthias Nattke

 

QFE1 – Die Fashion Week ist überall

In der heutigen Ausgabe unterhalte ich mich mit Benjamin Bolz, der als Fotograph auf der Fashionweek unterwegs gewesen ist.

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Benjamin Bolz
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Matthias Nattke

Benjamin erklärt wer er ist; Die Fotographie hat bei ihm mit der Schultüte angefangen; Ist in Berliner Clubs für Stadtleben unterwegs; Stadtleben bezahlt nicht pro Club und ist deswegen fair; Digitale Fotographie ist praktisch, bringt aber viel Schund zum Aussortieren; Denken hilft beim Fotos machen; 2004 gabs eine Bridgekamera; Sie sieht aus wie eine Spiegelreflexkamera, ist aber ohne Wechselobjektiv; Erste richtige Ausstattung bestand aus der Spiegelreflexkamera Sony Alpha 55 und dem Objektiv SAL18250 ebenfalls von Sony; An eine Presseakreditierung kommen nur echte Profis, trotzdem sollte man Vielen auf Fashionweek die Fotoausrüstung wegnehmen; Fashion Week findet weltweit statt, in Deutschland 2x im Jahr; Models rennen über den Catwalk; Wer sich zeitig als Fotograph akkreditiert bekommt gute Plätze zum Abkleben; Sonst muss man sich schauen, dass man Glück mit Reuters haben ;); Alltagklamotten werden nicht präsentiert, alles ist ungewöhnlich und nicht tragbar; Designer sind meistens normale Menschen, mit dehnen auch geredet werden kann; unbekannte Promis werden geknippst; Paparazzis hauen sich; Promis werden aus Höflichkeit vor dem Fotographieren gefragt;

QFE0 – Aller Anfang ist schwer.

In Ausgabe Null erkläre ich euch, das ich früher einmal vergeblich probiert habe zu podcasten. Außerdem erkläre ich dreist anhand von Toby Baiers Podcasterklärung, was Podcasts sind und welche Idee hinter diesem Projekt und der nahenden Zukunft steht.
Am Ende gibt es wie immer etwas nette Musik, denn die hören wir viel zu selten. Dieses Mal ist der Song zum guten Schluss Nothing Still Goes Wrong von Much Ado About Nothing.

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Matthias Nattke

Kurzer Tipp zu den Lesezeichen im Safari für iOS

Wer wie ich Lesezeichenmenü seines iPads uminöse, nicht löschbare Ordner mit der Bezeichnung Leiste findet, dem kann möglicherweise schnell geholfen werden. Überlege doch mal ob du iCloud auf dem iPad und deinem Windows-Rechner installiert hast. Nun könnte es sein, dass du automatisch die Lesezeichen aus dem Internetexplorer auf alle iOS-Geräte synchonisierst. Dort gibt es nämlich die Möglichkeit eine Lesezeichenleiste einzublenden. Sobald du die Synchronisation für iCloud deaktiviert oder ihn im Internetexplorer gelöscht hast, sollte dieser Ordner auch überall sonst verschwinden 😉

Treckertreffen 2013 in Peitz

In diesem Jahr geht es wieder los, denn der Treckerclub „Die Kurbelwelle“ in dem ich neben Studium und dem alltäglichen Trubel Mitglied bin, veranstaltet sein Treckertreffen. Weil es gerade keine richtige Homepage dazu gibt, lasse ich den Flyer heute einfach unkommentiert als Bild des Monats ins Netz sickern. Wer also auch immer hier so reinschaut und sich angesprochen fühlt ist herzlich eingeladen 😉

flyer Peitz 2013_vorn

Plakat Peitz 2013_rück