Homebridge Plugin für die Fritzbox installieren

Im letzten Beitrag dieser kleinen Reihe haben wir uns Homebridge auf einem Raspberry Pi installiert und waren froh darüber, es mit HomeKit gekoppelt zu haben. So kannst du sie in der Home App unter iOS steuern. Diesmal gehen wir einen kleinen Schritt weiter und installieren das Homebridge Plugin, welches passend zur Fritzbox ist und es ermöglicht beispielsweise das Gäste-WLAN einzuschalten, Temperaturen anzuzeigen, DECT Steckdosen zu steuern oder DECT Heizkörperthermostate zu regeln. Klingt praktisch und ist es auch. Los gehts.

Zunächst gilt es zu wissen, dass du jedes Homebridge Plugin hier bei npm in einer kleinen Übersicht mit Beschreibung und Konfigurationsanleitung finden kannst. Wir installieren in diesem Artikel einfach quasi als Muster einmal homebridge-fritz.

Dazu gibst du nachdem du dich bei SSH wieder mit dem Raspberry Pi verbunden hast, einfach folgendes ein:

npm install -g homebridge-fritz

Im nächsten Schritt öffnest du einfach wieder die config.json

sudo nano ~/.homebridge/config.json

In dieser erweiterst du einfach den Bereich Plattforms wie folgt und passt die Angaben name, username, password an deine Bedürfnisse und Einstellungen an.

{<br>
  "platforms": [<br>
    {<br>
      "platform": "Fritz!Box",<br>
      "name": "My FritzBox",<br>
      "username": "&lt;username&gt;",<br>
      "password": "&lt;password&gt;",<br>
      "url": "http://fritz.box",<br>
      "interval": 60,<br>
      "options": {<br>
        "strictSSL": false<br>
      }<br>
    }<br>
  ]<br>
}<br>

Nun speicherst du wieder die config.json mit ctrl + x.

Für einen kleinen Test kannst du jetzt einmal homebridge neustarten:

sudo service homebridge stop<br>
sudo homebridge -D

Dabei startet obiger Befehl Homebridge im Debugmodus, der dir im Zweifel hilft, falls etwas nicht funktioniert und entsprechende Fehler oder Warnungen ausgibt. Oft ist einfach nur das json-File nicht valide, weil eine runde oder eckige Klammer vergessen wurde. Bei jsonlint wurde mir in diesem Falle oft geholfen.

Falls das alles geklappt hat kannst du jetzt einmal Home auf dem iPhone öffnen und wirst nach kurzer Zeit einige neue Geräte in der Übersicht finden können.

Das war es für heute, ganz kurz und schmerzlos. Andere Plugins wie z.B. für ältere Phillips Hue Lampen oder Alexa lassen sich sehr ähnlich installieren. Im nächsten Beitrag wird es daher etwas komplexer werden, denn wir bauen eine kleine 433 MHz-Antenne an den RaspberryPi und werden damit die guten alten RS200-Steckdosen von Conrad steuern.

Was treibst du schönes mit HomeBridge? Lass es mich gern wissen.

Mal wieder etwas bloggen.

Wahnsinn, seit mehr als 2 Jahren ist es hier ziemlich still. Kein Beitrag, kein Podcast, kein Lebenszeichen. Dabei liegen doch längst Pläne im Schrank für frischen Wind mit neuem Design, neuem Spin, gaaanz tollen Fonts und großen Plätzen für Bilder und der Idee im Blog vieles zu beschreiben. In der Realität ist davon aber natürlich nichts angekommen. Beim Schreiben fühlt es sich daher gerade recht komisch an, vielleicht leicht altbacken, einfach mal wieder etwas zu machen. Wie Schwelgen in einer anderen Zeit. Einen anderen Fokus wollte ich dem Ganzen hier schon vor etwa einem Jahr gegeben haben. Mit mehr Platz für alles, was mich aktuell umtreibt.

Schließlich hat es mich für fast 6 Monate nach Växjö in Schweden gezogen, in denen ich jeden Tag ein klein wenig von meinen Erlebnissen schreiben wollte. Vom Ankommen, den Menschen um mich herum. Die Begebenheiten an der Uni und die tollen Erlebnisse.

Schließlich mache ich gerne Fotos von der Welt, die geteilt werden wollen. Ich will erzählen von Erlebnissen und habe Gedanken, die diskutiert werden dürfen. Technik steht bei mir auch jede Menge rum und sicherlich ist es recht spannend einmal zu beschreiben, wie diese Dinge alle zusammenhängen.

Doch passiert tagtäglich doch irgendwas, was jetzt als perfekte Ausrede herhalten kann. Das Studium zieht mich in seinen Bann, das Leben will jung gelebt werden und im Haus am Rechner zu sitzen ist zu virtuell, weil ich will, dass alles möglichst echt ist. Dadurch wird der nächste Beitrag ins Nirwana verschoben und sicherlich irgendwann einmal geschrieben sein.

Überhaupt kann es mittlerweile doch so einfach sein, seinen Senf bei Facebook zu posten und den guten alten Weblog zu schließen. Kostet im Volksmund eh nur Geld. Nur will ich dieses Archiv hier nicht schließen, weil ich es bereits seit meiner Schulzeit befüttere und ich mit meinen Gedanken unabhängig bleiben will. Werbung nervt und Geschichten in Podcasts lassen sich ja doch nicht so schön verteilen.

Here, I control my words. Nobody can shut this site down, run annoying ads on it, or sell it to a phone company. Nobody can tell me what I can or can’t say, and I have complete control over the way it’s displayed. Nobody except me can change the URL structure, breaking 14 years of links to content on the web.

Andy Baio

In diesem Sinne hoffe ich demnächst mal mehr aus dem Nähkästchen zu plaudern und hinterlasse als Lebenszeichen ein tolles Sommerbild.

Multitrackexport aus Reaper für Auphonic

Wer seine Podcastaufzeichnungen bzw. Audiotracks in Reaper bereits als Multitrack verarbeitet hat, wird sicherlich die Multitrackverarbeitung durch Auphonic zu schätzen wissen.

Der Export der einzelnen Spuren in die dazugehörigen separaten Dateien geht einmal gemacht sehr einfach über die Bühne. Dazu wählst du in Reaper mindestens die zu rendernden Tracks bzw. Spuren aus und öffnest den Rendern-Dialog. Direkt im oberen Auswahlfeld kann “Stems (ausgewählte Tracks)” angewählt werden. Damit erfolgt der Export parallel nach Spuren getrennt. Im Bereich der Sendegrenzen ist eine genaue Justierung der zu verwendenden Grenzen möglich. Sogar die Schnippselung verschiedener Regionen ist auf diese Art möglich, sodass keine Wünsche mehr offenbleiben.

Multitrackexport aus Reaper für Auphonic

 

In Auphonic können nun die Dateien der einzelnen Spuren entsprechend zugewiesen werden.

Das ist mein Workflow für die Podcast-Renderei, wie sieht eigentlich deiner aus? Nutzt du vielleicht ein anderes Tool mit ähnlichen Funktionen? Schreib es mir!

IPv6 auf dem Webserver einschalten

Weil ich gerade im freakshow Podcast freundlich daran erinnert wurde, dass ich doch eigentlich schon länger mal IPv6 auf meinem kleinen vServer einrichten wollte, beschreibe ich euch heute einfach mal alle dazu nötigen Schritte. Keine Sorge, die Sache ist, wenn ihr einen eigenen Server bzw. vServer habt und euer Serveranbieter nicht hinter dem Mond lebt, keine große Hürde.

Zuerst müsst ihr herausfinden, welcher IPv6-Adress-Bereich euch gehört. Das geht irgendwo im Admin-Bereich beim Provider. Bei Hetzner z.B. kann man seine IPv6-Adressbereich in der Serververwaltung unter IPs herausfinden. Zudem gibt es dort auch das Gateway und die Subnetzmaske zu finden.

Habt diese Infos gefunden, muss auf dem Server nur wenig im Interface und vielleicht noch im Apache umkonfiguriert werden.

Öffnet dazu beispielsweise die Interface-Konfiguration mit

sudo nano /etc/network/interfaces

Bisher sieht man hier die bisherige IPv4-Adresse, das Gateway und die Netzmaske. Das sieht in etwa so aus:

IPv4 Interface

Damit euer Server jetzt auch auf eure IPv6-Adresse reagieren kann, müsst ihr sie dort auch mit eintragen, indem ihr die Einträge beispielsweise so erweitert:

# IPv6 LAN 
iface eth0 inet6 static

# Haupt-IPv6-Adresse des Servers

address eure IPv6--Adresse


netmask zugewiesene Subnetzmaske


gateway festgelegtes Gateway

Alle anderen Einträge bleiben so stehen und schon habt ihr eurem Server schon mal die “IPv6-Hausnummer” zugewiesen 😉

Ihr solltet euch jetzt bereits anpingen können:

ping6 IPv6-Adresse

Damit eure Webseite auch erreichbar ist, sind jetzt nur noch zwei Schritte notwendig. Als erstes schauen wir in die Ports.conf des Apache

sudo nano /etc/apache2/ports.conf

Dort steht im Idealfall bereits ganz oben Listen 80, was bedeutet, dass der Webserver hinter dem Standardport 80 auf Zugriffe wartet, egal über welche IP-Adresse darauf zugegriffen wird. Dann muss nichts gerändert werden. Wer hier lieber etwas einschränken oder spielen möchte kann auch konkret einstellen, über welche IP-Adressen die Seite überhaupt erreichbar sein soll:

Listen eure IPv6-Adresse

Listen eure IPv4-Adresse

So kann man zum probieren ja mal die eigene Webseite nur über IPv6 erreichbar machen. Sobald du hier fertig bist, muss der Apache nach der kleinen Anpassung jetzt neugestartet werden. Das geht mit:

sudo service apache2 restart

Jetzt folgt der wohl wichtigste Schritt, der DNS Eintrag. Soll die Webseite, zum Beispiel über Couch-blog.de erreichbar sein und IPv6 unterschützen, müssen wir das im DNS-Eintrag natürlich noch vermerken. Wo immer ihr eure Domain jetzt habt, sollte es möglich sein etwas in der Art wie

www                      IN AAAA    eure IPv6-Adresse

in den DNS-Eintrag einzufügen. Damit sollte im Allwissenden-Online-Telefonbuch nach etwa 24 Stunden diese IP-Adresse vermerkt sein.

Zu guter Letzt testen wir auf ipv6-test.com, ob alles geklappt hat. Falls ja, dann sind wir bereits fertig und die Webseite ist über IPv6 erreichbar. Wer keinen Webserver sein eigen nennt und deswegen eher auf Webspace setzt, kann den Test auch mal ausführen und bei einer Fehlermeldung seinen Hoster dazu bewegen, diese kleine Konfiguration vorzunehmen. Denn normalerweise sollte es mittlerweile Standard sein.

Wer um eine Multisite-Wordpress-Installation sorgt, kann auch beruhigt werden. Mehr ist wirklich nicht zutun, es sollte alles weiterhin reibungslos funktionieren.

Wie hat bei dir alles mit der Umstellung geklappt? Schreib mir das 😉

Das iPad in der Uni

Seit nun fast anderthalb Jahren benutze ich auch in der Uni, wo ich kann mein iPad. Natürlich gibt es, wenn man in einem informatiknahen Studiengang ist, in vielen Fällen keinen Weg am normalen Laptop vorbei. Aber, wenn ich Wert auf einen besonders leichten Rucksack, jede Menge Informationen ohne unnötige Ablenkung und die Tatsache lege, nicht immer jedes kleine Dokument ausdrucken zu müssen, um es dabei zu haben, so gibt es eindeutige Vorteile. Außerdem stelle ich dir gleich dazu auch meine beiden Lieblingsapps in der Uni vor.

Fangen wir also an mal aufzuschreiben, was wozu ich das iPad im Alltag leider nicht benutzen kann.

Programmieren

Da ich im Studium der Informations- und Medientechnik im Grunde alle Module belege, die auch normale Informatikstudenten belegen, muss und darf natürlich auch die Praxis in gewissem Maße nicht fehlen und so kommt es, dass wir in den Übungsgruppen regelmäßig Dinge programmieren müssen. Das geht mit dem iPad einfach nicht, da schlicht und einfach keine dafür passenden Apps vorhanden sind, geschweige denn, dass der Compiler sich darauf ausführen ließe. An dieser Stelle also ein definitives: Das funktioniert nicht… Das Notebook darf für heute also weiterleben 😉

Notizen

Besonders wichtig sind Notizen aus Vorlesungen, da man vom Hören und Mitdenken allein nicht viel mitnehmen kann.

Ich male mir deswegen gerne immer alles mögliche auf, schreibe auch vieles mit und sehe hier besonders direkt die Vorteile zwischen Papier und dem iPad. In Vorlesungen, die bereits im Vorraus die entsprechenden Slides anbieten, bietet es sich an die Notizen direkt in die im PDF-Format vorhandenen Folien zu schreiben. Das funktioniert bei mir in der Praxis so gut, dass sogar 0815-Powerpoint-Shows direkt beim erzählen durch nette kleine Skizzen und Malereien ergänzt Spaß machen können. Später im weiteren Verlauf zum Selbststudium empfehle ich alles mit der Dropbox zu synchronisieren. So kann ich später in aller Ruhe meine Lernkarten auf Papierkarten oder direkt elektronisch anfertigen oder einfach das mit allerhand Notizen versehene Skript ausdrucken, um damit zu arbeiten. Ein einfaches “Liegenlassen” funktioniert im Lernprozess eben einfach nicht so gut, weil man am Ende zu viel vergisst und eine Woche vor der Prüfung ins Schleudern geraten kann, weil es eben doch schwierig oder unnötig ist, sich das Wissen einzuprügeln. In Modulen wie Mathematik oder sehr schreib- und rechenintensiven Situationen habe ich getestet, ob mir das Papier oder das iPad zum mitschreiben besser gefällt.
Beide Lösungen sind für mich bisher ehrlich geschrieben recht unbefriedigend. Das Papier fühle ich beim Schreiben, man kann sehr feine und gleichzeitig kleine Skizzen anfertigen und natürlich alle Farben, sowie Zeichengeräte die sich eben in einer Federtasche so finden. Zur Mitte bzw. am Ende des Semesters werden die Hefter allerdings sehr dick, träge und schwer. Bilder müssen entweder selbst gezeichnet oder ausgedruckt und eingeklebt werden. Das kann helfen, weil man etwas Reales in der Hand hält und bietet mir zum Lernen die Möglichkeit einfach alle Blättern auszuheften, kreuzdiquer auf dem Schreibtisch zu verteilen und mir alles genau anzuschauen. Genau das kann aber auch verwirren, weil es unsinnig viele Infos auf einem tatsächlichen Wissensberg sind. Interaktive Möglichkeiten, wie alle zur Vorlesung passenden Bücher, das Internet, eine automatische Suchfunktion im Dokument oder ein automatisches Backup. können im Papier natürlich auch keine Rolle spielen. Wer das möchte, sollte am Ende des Tages alles in Ruhe einscannen und seine Handschrift einmal über eine OCR-Schrifterkennung laufen lassen 😉

Das iPad bietet mir nicht nur ein leichtes Gewicht, sondern unter Umständen auch interaktive Lernmaterialien. Das können einfach, wie bei mir aus der Bibliothek geladene Bücher zu Vorlesungen oder direkt Vorlesungsmitschnitte sein. In der Vorlesung beim Schreiben hilft mir ein preiswerter iPad-Stift von Pelikan, mit dem ich auf dem iPad Notizen aufschreibe. Die Vorlesung nur mitzutippen bringt meiner Meinung nach keine Punkte, da man gerade bei Formeln oder Skizzen längst nicht so flexibel ist und man beim Schreiben mit einem Stift Inhalte besser erfassen kann. Beim Handschreiben allerdings sehe ich den Nachteil der späteren Druchsuchbarkeit wegen “Sauklaue” und der eher fehlenden Präzision, da das iPad mit seinem kapazitiven Display die Position des Stiftes zwar gut aber meiner Meinung nach nicht präzise genug feststellt. Einen schönen Kreis ohne die Softwarenachhilfe zu zeichnen macht keinen Spaß ;). Helfen könnten hier intelligentere Stifte, die über Bluetooth mit dem iPad kommunizieren. Das muss ich bei Gelegenheit einmal ausprobieren.
Das können beispielsweise die ThinkPads von Lenovo besser. Problem bei den Geräten aus meiner Sicht: keine unitaugliche Akkulaufzeit, komische Bedienung und Ablenkung durch meine auf Rechnern immer zig offenen Tools :).
Aber zurück zum iPad. Geschwindkeitstechnisch komme ich nämlich gut und gerne an die normale Füller- oder Kugelschreibervariante heran und sehe deswegen keine Probleme in schnellen Schreib-Vorlesungen. Farben wechseln sich flott beim schreiben, Figuren und Bilder lassen sich bei Bedarf sofort und gut einfügen. Meine Mitschriften werden mit dem iPad also eindeutig schon während der Vorlesung bunter und sind hinterher fast fertig. Warum nur fast? Ganz einfach weil ich die ja Mitschriften für später zum Lernen anfertige und bisher alles eher virtuell ist. Damit ich diese aber wieder auf meinem Schreibtisch verteilen kann, muss ich also alles erst ausdrucken und/oder direkt passende Lernkarten auf Papier oder elektronisch daraus erstellen. Zu guter Letzt habe ich über das automatische Backup in die Dropbox auch ein schönes Archiv, welches ich nie löschen muss und direkt teilen kann. Das finde ich nützlich.

Die eierlegende Wollmilchsau ist demzufolge keine der beiden Methoden, doch praxistauglich sind sie beide.

Als App habe ich lange den GoodReader verwendet, weil er tolle sync-Funktionen für alle gängigen Clouds oder sogar eigene Schnittstellen direkt in beliebige Ordner bietet. Notizen fügen sich gut in Dokumente ein. Der gewaltige Nachteil dieser App ist aber der, dass keine neuen PDF-Dokumente erstellt oder vorhandene PDF-Dokumente nicht um weitere Seiten ergänzt werden können.

In diesem Semester habe ich GoodNotes bevorzugt, da diese App genau die Notizen in PDFs deutlich besser beherrscht, da sie beliebige Seiten mit vorgefertigten oder selbst angelegten “Papieren” hinzufügen oder mit diesen ganz neue Dokumente erstellen kann. Nachteil ist für mich aber der nicht so tolle Cloudsync in die Dropbox, da er zwar sehr zuverlässig, schnell und im Hintergrund abläuft aber keineswegs automatisch direkt in die Ursprungsordner die Dokumente legt.

Kalender, Mails und Co.

Meine Kalender verwalte ich mittlerweile nur noch in der Cloud, da sie mir eine gute Erinnerungsfunktion auf allen möglichen Geräten ermöglichen und sogar Ferien, Podcasts, Feiertage, Geburtstage und einiges mehr automatisch eingetragen werden können. Mails und andere Anfragen werden von mir zufällig und nebenbei gecheckt, sodass hier das iPad eindeutig Punkte sammelt, da es die Organisation sehr vereinfacht und ich es nicht missen möchte.

Apps empfehle ich hier keine, da ich zwar iStudiezPro sehr ansprechend finde, es aufgrund der geschlossenen Kalenderfunktion, die nicht in die Cloudkalender schreibt aber nicht wirklich praktikabel ist. Somit bleiben mir nur die bereits mitgelieferten Apps für den Kalender, die E-Mails und die Aufgabenerinnerung. Diese aber verrichten ohne zu meckern und zuverlässig ihren Dienst.

Präsentationen

Das Thema Präsentationen habe ich mit dem iPad noch nicht ausgiebig genug getestet. Was ich aber schreiben kann ist, dass es unter Umständen helfen kann durch die Slides zu navigieren und einen teuren Presenter ersetzen kann. Aber den kann man sich ja immer irgendwo borgen 😉
Über vorzugsweise AirPlay, weil kabellos oder den passenden Adapter zu HDMI oder VGA lässt sich sicher auch einiges treiben, doch wie gut das funktioniert und ob es letztlich spannend wirkt kann ich nicht spekulieren.

Wenn die Lautsprecher am Mac einschlafen

Heute morgen hatte ich das Problem, keine Geräusche mehr am Mac zu hören. Auch der Versuch die Lautstärke über die Tasten zu steuern, brachte keinen Erfolg. Eher habe ich dabei festgestellt, dass der Lautsprecher ausgegraut war.

Ein Reboot zeigte, dass es nicht an der Hardware hing, denn im Anmeldefenster funktionierte alles problemlos. Die Unkenrufe aus Foren, die meinten “alles kaputt” konnten also nicht stimmen. Auch die rote Lampe am Kopfhörerausgang konnte nicht an sein, da ich bisher schlicht keinen Kopfhörer an das MacBook gestöpselt hatte.

Aber genug auf die Folter gespannt, denn es gibt eine sehr einfache Lösung für das Problem.

Man gehe in den Audio-Midi-Setup, klicke rechts auf Ausgabe und wähle die eigenen Lautsprecher als Ausgabe aus. Jetzt sollte sofort alles wieder sein, wie vorher.

Der Google Reader geht baden.

Wie Google und quasi zeitgleich alle möglichen Newsseiten angekündigt haben, wird Google seinen auch bei mir beliebten Online-RSS-Reader zum 1. Juli abschalten. Für viele ist das der Untergang des Abendlandes, der meiner Meinung nach aber einfach unnötig ist. In einer kleinen Reihe möchte ich das Prinzip vorstellen und erklären warum du keinen Google-Reader brauchst. Außerdem stelle mir am Ende auch einmal die Frage ob man es nicht auch komplett anders machen kann, weil man Trampelpfade auch einmal verlassen sollte.

Zur Info: RSS ist neben dem Atomstandard eine offene und weit verbreitete Möglichkeit, sich Inhalte von Webseiten als Maschinenlesbares XML-Textdokument ausgeben zu lassen. Das ist praktisch, da es so möglich ist von allen seinen Lieblingsinternetseiten einfach den RSS-Feed im dazugehörigen Client in beliebigen Szenarien abzurufen. Und wozu braucht man das? Um Webbeiträge wie in einer Zeitung durchzublättern, ohne erst 30 Seiten nach Neuigkeiten zu checken.

Der Google-Reader macht genau das für mich online, ohne Softwaregelumpe auf dem PC. Einmal eingerichtet, haben sich so viele tolle Blogs, einige Tageszeitungen und Newsseiten in der Liste der “abonnierten” Webseiten angesammelt. Das praktische dabei ist nun, dass ich darauf nun dank guter Schnittstellen über Apps, wie Flipboard, prima darauf zugreifen kann. Bereits Gelesenes oder einfach Durchgeblättertes wird automatisch online als gelesen markiert und erscheint höchstens noch im Online-Archiv. So erstellt sich mir automatisch stets aktuell “meine Zeitung” auf iPad, iPhone und wird täglich bei Bedarf sogar auf den Kindle geschickt. Damit sind die Inhalte genau für mich relevant, Werbung spielt keine Rolle, Facebook und Co. sind integriert und nicht zuletzt immer dort, wo ich sie lesen möchte.

Aber damit ist ab dem ersten Juli Schluss, denn Google hat seinen seit 2005 nicht mehr weiter gepflegten Dienst abgesägt und zum Auslaufmodell degradiert. Das finden neben mir auch andere recht schade.

Kurzer Tipp zu den Lesezeichen im Safari für iOS

Wer wie ich Lesezeichenmenü seines iPads uminöse, nicht löschbare Ordner mit der Bezeichnung Leiste findet, dem kann möglicherweise schnell geholfen werden. Überlege doch mal ob du iCloud auf dem iPad und deinem Windows-Rechner installiert hast. Nun könnte es sein, dass du automatisch die Lesezeichen aus dem Internetexplorer auf alle iOS-Geräte synchonisierst. Dort gibt es nämlich die Möglichkeit eine Lesezeichenleiste einzublenden. Sobald du die Synchronisation für iCloud deaktiviert oder ihn im Internetexplorer gelöscht hast, sollte dieser Ordner auch überall sonst verschwinden 😉

Treckertreffen 2013 in Peitz

In diesem Jahr geht es wieder los, denn der Treckerclub “Die Kurbelwelle” in dem ich neben Studium und dem alltäglichen Trubel Mitglied bin, veranstaltet sein Treckertreffen. Weil es gerade keine richtige Homepage dazu gibt, lasse ich den Flyer heute einfach unkommentiert als Bild des Monats ins Netz sickern. Wer also auch immer hier so reinschaut und sich angesprochen fühlt ist herzlich eingeladen 😉

flyer Peitz 2013_vorn

Plakat Peitz 2013_rück

Entspannung vom Unialltag

In vielen Fällen hört man von den vornehmlich faulen Studenten, die am Tage bis in die Puppen schlafen und in der Nacht eben jene tanzen lassen. Die Realität sieht bei allen die ernsthaft etwas lernen möchten, die dem Druck standhalten wollen und können möchten meist anders aus. Da ist es praktisch sich jetzt in der vorlesungsfreien Zeit, die tatsächlich noch bis April geht, während aber auch für Prüfungen gelernt wird, etwas Freiraum zu schaffen.

Ich versuche in dieser ja Zeit immer viele Bücher zu lesen, das Blog mit Neuigkeiten, die es hier leider gerade viel zu selten gibt, voran zu bringen. Außerdem freue ich mich auf tolle Abende mit Freunden, die man weil sie in entfernteren Städten studieren oder ihre eigenen Sorgen haben, eher nur per Skype und Telefon erreicht oder länger nicht getroffen hat. Nicht zu vergessen ist meine zu einem regelrechten Berg gewordene Podcastsammlung, die von Anfang bis Ende gehört werden will. Was also fehlt in meiner Aufzählung?

Genau! Ich freue mich auf Ruhe! Einfach rumsitzen, spazieren gehen und dabei alles können aber nichts müssen, sich Freiraum gönnen.

Was macht ihr denn so in euren Ruhephasen, die es wohl bei vielen viel zu selten gibt?