Daneben getippt und direkt verworfen

Warum PowerPoint keinen Großbrand unserer Sprache bedeutet.

In Ihrem Kommentar „An die Wand geworfen“, Herr Joffe, kritisieren Sie den, ihrer Meinung nach durch PowerPoint eingeleiteten Verfall unserer eigenen Sprache durch die künstliche Aufblähung von Sätzen im Marketing und Medienjargon. Dies führe dazu, dass alle mit viel nichts zu sagen haben, da man in Präsentationen nur Stichworte verwende, da es nicht anders ginge. Dieses Gerede gelange dadurch auch in die breite Masse, wodurch schon jetzt der Untergang des Abendlandes, der kulturelle Verfall und auch unserer Sprache prognostiziert werden könne.

Eine schöne Theorie, die ich als Teil der Internetgeneration – den sogenannten Social Natives – aber für vollkommen falsch halte, da Sie ihren gesamten Sprach- und Gesellschaftsverfall mit Hilfe einer Art Kreuzfeuer in das simple Präsentationtool PowerPoint stecken und damit zeigen, dass Sie von modernen Medien keine Ahnung haben, möglicherweise auch nicht haben wollen. Sie machen es sich schlicht zu einfach damit. Mir stellt sich beim Lesen ihres Textes die Frage, ob Sie je eine wirklich gut gemachte Präsentation, die sich die multimedialen Möglichkeiten von Präsentationsprogrammen zunutze macht gesehen haben? Scheinbar nicht, denn sonst wüssten Sie, dass nach wie vor die präsentierende Person mit ihren hoffentlich guten Rhetorikfähigkeiten und vorhandener Redegewandtheit, sowie das Thema der Präsentation, wie schon immer, im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen sollten. Damit ist PowerPoint heute doch im Grunde nichts weiter als der Diaprojektor des 21. Jahrhunderts, der es ermöglicht eben nicht nur simple Stickworte zu verwenden, sondern auch tolle Grafiken, aufwändiges Videomaterial mit Animationen und nicht zu vergessen auch Geräusche direkt ohne große Umwege zu nutzen und auch ohne Einschränkungen weiterzugeben. Es ist ein reines Hilfsmittel, welches nichts von selbst tut. Das Programm PowerPoint hat damit im Grunde nichts mit der Sprache zutun und kann nicht zusammen mit dem schlechten, unglaublich tollen, in Wahrheit aber unkreativen Stil der Präsentationen vieler Marketingbuden, die auch diese Mittel zu nutzen versuchen, verteufelt werden. Mein Tipp für Sie ist daher, so Sie dem Englischen mächtig sind, sich unbedingt einmal eine Produktpräsentation von Steve Jobs im Internet anzuschauen, da diese jedes Mal so kreativ und eben nicht langweilig oder aufgebläht sind, dass diese sehr viele Menschen als eine Art der Werbung dazu bringt, sich in lange Warteschlangen vor Geschäften zu stellen, um das neuste Apple-Trend-Gerät zu ergattern.

Was ich meine ist, dass letztlich die Menschen, also unsere Gesellschaft dafür verantwortlich ist, wie sich unsere Sprache, die Kultur und alles um uns herum verändert. Ob einer Veränderung nun insgesamt gut oder nicht gut für etwas ist, kann nur langfristig beurteilt werden, heute können wir uns darüber lange Streiten. Oder wissen Sie bei den vielen allerbilligst im Regal zu findenden Erdbeerjoghurts, ohne Erdbeeren darin noch welchen Sie davon nehmen sollen ohne von den Angebotspsychologen der Kaufhallenkomplexe mit ihren riesigen Werbebannern, Schildern und Slogans beeinflusst zu werden? Genau das Gleiche finden Sie auch im großen Business, wo die Anleger nicht wissen können welche Aktien sie kaufen wollen. Ein Stück weit ist dieses, Ihnen aufgefallene Blabla für mich und viele Onlinegrößen, wie Mario Sixtus oder Sasha Lobo, die sich auch mit solchen Themen beschäftigen, jedenfalls möglicherweise ein Indiz für die Gesellschaft in der wir leben. Im Marketing- und Mediensektor werden, weil es die Kundschaft eben so möchte, die Slogans immer größer, besser und damit nichtssagend vergleichbarer, um etwas was nicht da ist zu übertünchen. Aber wird damit wirklich die Sprache oder gar der Geist des Einzelnen beschädigt? Ich denke, bis auf einige Ausnahmen, nicht wirklich, denn gerade wir in Deutschland finden egal ob im serösen Print-, Bild-, Ton- oder Onlinebereich eine große Fülle an wortgewandten Authoren und nicht zuletzt hat auch jeder Einzelne, egal ob jung oder alt die großartige Gelegenheit seinen Sprachschatz an allen Stellen im täglichen Leben reflektiert weiter zu entwickeln ohne am Marketingsprech verkümmern zu müssen. Oder kennen Sie etwa Menschen, die im Privatleben wirklich so reden ohne Geld dafür zu bekommen?

12-Tage Geschenkeaktion Nr. 9 – Herbstpflügen bei Schenkendöbern Teil 5

Heute sind wir pünktlich zum neuen Jahr auch schon am Ende der kleinen Filmreihe vom Herbstpflügen in Schenkendöbern angelangt. Ich hoffe, du hattest beim schauen der Filme viel Spaß und ich würde mich sehr über einen kleinen Kommentar darüber freuen!

http://www.youtube.com/watch?v=x5PbnaZO1mI

Wer das Projekt darüberhinaus etwas unterstützen möchte, findet den Film in voller Länge und als Teil einer netten kleinen DVD-Box, die es so nicht mehr lange geben wird, da extrem limitierte Auflage, auch noch für alle Fans bei Ebay.

12 Tage Geschenkeaktion Nr. 7 – Herbstpflügen bei Schenkendöbern Teil 4

Zum 7. Tag der 12 Tage Geschenkeaktion gilt es, wie gerade alle zwei Tage, einen weiteren Teil des Herbstpflügens online zu stellen. Diesmal leider schon der vorletzte Teil. Dennoch mein Tipp: Lasst euch überraschen 😉

http://www.youtube.com/watch?v=U5SoBSnCt9w

In voller Länge und als Teil einer netten kleinen DVD-Box, die es so nicht mehr lange geben wird, da extrem limitierte Auflage, gibt es den Film übrigens auch noch für alle Fans bei Ebay.

Es weihnachtet hier 5: Herbstpflügen bei Schenkendöbern Teil 3

Heute gibt es, wie gerade alle 2 Tage, den nächsten Teil des Herbstpflügen 2010 bei Schenkendöbern. Viel Spaß beim Anschauen!

Herbstpflügen 2010 bei Schenkendöbern Teil 3

http://www.youtube.com/watch?v=7gLeC0NvjSg

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Es weihnachtet hier 3: Herbstpflügen bei Schenkendöbern Teil 2

Zum 2. Weihnachtsfeiertag geht es wieder in die Reihe der selbstgefilmten Dinge. Es gibt also Teil 2 des Herbstpflügens 2010 zu sehen.

Wie gefällt es dir und sollte es 2011 mehr davon geben? Schreibe mir! Weiterlesen >>>

Es weihnachtet hier 1: Herbstpflügen bei Schenkendöbern Teil 1

Eigentlich sollte es in diesem Jahr einen richtig tollen Weihnachtskalender mit allem drum und dran geben. Problem: Der Zeitaufwand dafür wäre einfach viel zu groß geworden und nicht zuletzt hat der Relaunch zugegebenermaßen doch etwas länger gedauert, als ursprünglich geplant. Dennoch habe ich hier nun irgendwie einige tolle Sachen vorbereitet, von dehnen ich denke, dass es sehr schade wäre, sie einfach weiter in meinen Archiven schlummern zu lassen.

Deswegen mach ich es jetzt einfach wie Apple. Die haben auch keine Lust 24 Tage lang irgendwas zu verschenken und loben deswegen die 12 Tage Geschenkeaktion nach Weihnachten aus.

Bei mir gibt hier von heute an also auch einfach 12 Tage lang jeden Tag eine andere kleine, nette Überraschung für euch.

Damit wünsche ich euch allen ein frohe und besinnliches Weihnachtsfest. Einen guten Rutsch wünsch ich euch später 😉

Zum heiligen Abend gibt es daher für alle Treckerfreunde den ersten Teil der Aufnahmen vom Herbstpflügen bei Schenkendöbern zu bestaunen. Weiterlesen >>>

Couch Podcast Special – Eine Reise in die Provence 2

Obwohl die Reise nun doch schon eine Weile her ist, möchte ich nun endlich Platz auf dem imaginären Schreibtisch der nicht vergessenen Audiofiles schaffen, um im Jahr 2010 wirklich einige Vorhaben beginnen zu können.

[powerpress]

Musik aus dem Podcast:

K.Fog – K1 (Peripherique Remix) (cc)
Chico Correa – Coco De Elevador (cc)
Nico Grubert – Bacardi (cc)
Flu – Cidra E Cigarrinho (cc)

Nutzungsbedingungen:

Der Podcast selbst steht unter einer Creative Commons Lizenz, die besagt, dass ihr den Podcast gerne weitergeben, aber nicht bearbeiten dürft. (cc) bedeutet, dass der Song unter einer Creative Commons Lizenz steht. Solltet ihr ein  (c) hinter dem Song finden, so ist der Song ganz normal lizenziert und es wurde vorher nachgefragt, ob der Song auch gespielt werden darf. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die betreffenden Künstler