Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Im nunmehr fünften Beitrag möchte ich mich dem Wahrheitsgehalt von Zeitungsartikeln widmen. Grund dafür ist, dass mir ein kleines Missgeschickt geschehen ist, von welchem ich euch auch gleich berichten möchte.

Vor etwa einer Woche nämlich hatte ich die Aufgabe, einen kleinen Rückblick auf die Campingsaison eines Campingplatzes meiner Wahl zu schreiben. Dazu habe ich auch mit dem Betreiber des Platzes telefoniert und mich entschieden, auch dort hinzufahren, um besonders die Camper dort zu Wort kommen zu lassen.

Dabei habe ich versucht mit so vielen Personen, wie möglich zu reden und mir auch Notizen dazu gemacht, was sie mir erzählten. So nahm das Unheil seinen Laut, denn ältere Leute wollten mich mit jeder Kleinigkeit zuquatschen. Die haben durcheinander geredet, was dazu führte, dass meine Notizen im Schreibblock genauso durcheinanders aussahen, wie die Leute standen. Das Resultat: Ich musste im Artikel versuchen, die Aussagen nach meinem Gedächtnis den Leuten zuzuordnen. Dabei habe ich wohl doch einige wenige Aussagen falsch zugeordnet und einem Bekannten auf dem Campingplatz ist das im Artikel aufgefallen. Für mich ist die Sache damit unglaublich peinlich abgelaufen. Zum Glück hat sich niemand sonst beschwert und es handelt sich im Grunde um eine Kleinigkeit :D.

Klar aber ist mir dadurch geworden, wie schnell sich in einem Text Fehler einschleichen können. Gemeint sind damit noch nichtmal die für den Schreiber unsichtbaren Rechtschreib- oder Tippfehler, die man mit guten Korrekturlesern ausbügeln könnte, sondern alles was mit den Inhalten zutun hat.

Das bedeutet schon deswegen sollte jede Information, bevor man ihr Vertraut auf ihren Wahrheitsgehalt gecheckt werden. Auch wenn es nur die kleine Lokalmeldung ist 😉