Alles will gut recherchiert sein

Im dritten Teil meiner kleinen Reihe zum Praktikum bei der Lausitzer Rundschau habe ich mir, nachdem es gestern um die Themenfindung, bei der einem Themen quasi auf der Straße zufliegen, ging, überlegt mal etwas zur Recherche, die ich zu jedem geschriebenen Text betreibe zu schreiben. Ein verwirrender Anfang? Stimmt, aber muss 😀

Denn wenn du anfängst über ein Thema zu schreiben, dann muss vorher schon jede Menge Vorarbeit erledigt worden sein. Vor ein paar Wochen beispielsweise habe ich eine kleine Kolumne zum aktuellen Sommerwetter geschrieben. Damit das auch irgendjemanden interessiert, ja möglicherweise sehr lustig und informativ ist, habe ich mir überlegt Kleingärtner zu befragen, ob sie große Probleme mit dem Wetter haben und ob beispielsweise die Tomaten gut wachsen.

Dazu brauche ich am Besten jede Menge Informationen, möglichst aus allen Ecken der Welt, je näher bei mir desto besser, kommen und zu einem wahrlich interessanten Beitrag zusammengeschraubt werden. Alles schön und gut, aber wie kommt man da nun heran?

Klar als Erstes wird versucht zu googlen. Das funktioniert, wenn man sich größeren Themen weiträumig nähert oder einfach eine Telefonnummer suchen möchte ziemlich gut. Auch kann man sich über das Netz Experten, zu was auch immer suchen, aber ein persönliches Gespräch wird eine Mail zumindest im regionalen Bereich am Ende nicht ersetzen können.

Deswegen kann man die Kleingärtner natürlich einfach versuchen mit dem Telefon zu befragen. Bei einer Umfrage zu leckeren Eissorten kann ich da also einfach rumtelefonieren und diese abtippen. Diese Technik der Faulheit, die dazu auch noch am Schreibtisch endet, funktioniert jedoch nur so lange, bis Fragen nicht ausreichen, sondern man etwas beschreiben muss. Sobald es also meinetwegen tolle Tomaten im Garten von Erdbeerzüchter Runzel gibt, muss ich tatsächlich auch raus in den Garten gehen, um sie selbst zu sehen und zu beschreiben. Schließlich gibt es große Tomaten, kleine Partytomaten und Zimmertomaten – ich hoffe du verstehst was ich meine ;).

Hinzukommt, dass man versuchen muss, Fakten zu sammeln und verständlich aufzuschreiben. Diese Fakten sollte man in bestimmten Bereichen auch gleichzeitig checken,denn eine Pressemitteilung ist immer im Sinne des Unternehmens oder wem auch immer verfasst. Das ist auch bei Leuten von der Stadtverwaltung so oder auch Ladenbesitzern. Da steht im Zweifel nur Mist drin, der dann in der gedruckten Form geglaubt wird. Denn merkt euch: Die Zeitung hat immer recht 😉 Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit.

Wie recherchierst du für interessante Themen und was sind das für Themen?