Auf Themen wird man gestoßen…

Im zweiten Teil meiner Woche voller Texte mit Erfahrungen aus meiner Praktikumswochen bei der Lausitzer Rundschau soll es darum gehen, wie man auf interessante Themen, über die geschrieben werden kann stößt.

Am Anfang, genauer direkt am Anfang würde mir gesagt, dass ich über einfach alles schreiben kann. Klingt doch toll oder? Freiheit – ein quasi Mach-Was-DU-Willst-Schein. Dann kam jedoch, wie fast überall das große ABER, welches besagt, dass Themen nicht auf dem Silbertablett gefunden werden und es sich einfach nicht gehört, in einer Lokalredaktion über Google+ rumzuschwaffeln. Klar, denn die Leser erwarten soetwas eher im Multimediabereich, der eben nicht, so garnicht im Lokalen angesiedelt zu sein scheint.

Am ersten Tag hat man mir dann freundlicherweise trotzdem den Einstieg erleichtert, indem man mich einfach einige Harry Potter-Fragen für ein Quiz mit unglaublich magischen Zaubergewinnpaketen mehr oder weniger ab-tippen und zusammenstellen ließ. Dabei habe ich mir selbst auch direkt eine kleine Liste möglicher Themen zusammengestellt, die quasi nur darauf warteten von mir auf Papier gemeißelt zu werden ;). Ich meine wenn man einmal die Gelegenheit hat, dann sollte man sie doch auch nutzen oder?

Aber wie kommt man auf die Themen, über die geschrieben werden könnte? Nun, es ist eigentlich ganz einfach, so hat man mir auch erklärt: Man geht einfach durch die Welt und wird im Idealfall von allen Seiten mit Ideen zugekippt. Gehe ich also beispielsweise durch, in meinem Falle Cottbus und sehe dort meinetwegen eine bunte Girlande mitten in der Stadt hängen, so fragt man einfach nach, was es damit auf sich haben könnte – schon hat man Stoff für eine nette Geschichte. Das passiert einem öfter mal und führte bei mir im Grunde dazu, dass letztlich nichtsmehr in meine Kleine Liste, die ich anfänglich mal zusammengestammelt habe passt. Deswegen gibt es diese Liste jetzt auch nichtlänger auf dem Papier, denn das ist auf Dauer sehr unpraktisch und nicht gut für die Umwelt. Dazu kommt auch, dass ich sie wohl früher oder später irgendwo liegen lassen dürfte. Viel mehr gibt es das jetzt im Rohzustand in meinem Kopf und alles, was etwas ausgefeilter sein könnte auch auf allen elektronischen Verbreitungswegen, like iPhone, Outlook oder Google, die selbstsychonisiert immer genug Futter für die ganz schreibfaulen Finger zu bieten haben. 😀

Damit hat man immer die Möglichkeit herumzuprobieren, Dinge auch mal, sofern sie nicht an Termine gebunden sind, auch mal etwas liegen zulassen, wenn man gerade keine Motivation hat einer bestimmten Sache nachzugehen.

Das hilft mir selbst jetzt auch nicht länger nur im Praktikum, sondern wohl auch im Blog, wo es keine Lokalredaktionsbarrieren gibt, sondern ich einfach ganz plump über alles schreiben und philosophieren kann, worauf ich gerade Bock habe.