Facharbeit zum Thema Erich Kästner und das fliegende Klassenzimmer

2. Einleitung

„Er hat  – mit großem Erfolg – Gedichte und Romane für Erwachsene geschrieben, er hat – mit noch größerem Erfolg – Kinderbücher verfasst […]“[1] Der geneigte Leser stellt sich nun sicherlich die Frage, um welche Person es denn wohl gehen möge. Es geht in meiner Facharbeit um einen der bis heute wohl bekanntesten literarischen Persönlichkeiten in Deutschland schlechthin. Ich meine damit keinen geringeren als den Schriftsteller, Drehbuchautoren und Meister der Kinderliteratur. Darum möchte ich es kurz machen, denn es geht um Erich Kästner.

Genauer gesagt dreht sich die Facharbeit um die große Überschrift Erich Kästner und sein Kinderbuch „Das fliegende Klassenzimmer“. Gemeint ist damit sowohl die Persönlichkeit Erich Kästners mit all seinen Fassetten in der Zeit der Weimarer Republik, welche bekanntlich von 1919 bis 1935 bestand, als auch im Detail sein Kinderroman „Das fliegende Klassenzimmer“, erstmals erschienen im Jahre 1933. Einen besonderen Augenmerk möchte hier auf die Wirkung seiner Werke, insbesondere der Kinderbücher, damals und heute legen, da das Thema genau deshalb noch wesentlich interessanter wird und einen, bei näherer Beschäftigung, in eine andere Zeit eintauchen lässt.

Aus diesem Grunde habe ich die Facharbeit in einige Themenbereiche gegliedert. Anfangen möchte ich mit einem kleinen Exkurs, der zum Leben des Herrn Kästner führt. Es geht dabei um ihn und sein Leben in der Zeit der Weimarer Republik. Präsent sind in diesem Abschnitt auch einfache Antworten auf die Orte seines Lebens sowie kurze Einblicke in das Leben jener Zeit. Im Zweiten Abschnitt meiner Facharbeit möchte ich mich der Wirkung seiner Werke früher und heute widmen, um im dritten Abschnitt direkt auf die Geschichte „Das fliegende Klassenzimmer“ eingehen, um praktisch am Beispiel zu beweisen wie sehr Erich Kästner, auch heute, im Zeitalter der modernen Medien und der großen Vielfalt der Bücher, nach wie vor präsent ist und vieles, von ihm verfasste, selbst heute noch aktuell ist. Abschnitt drei beschäftigt sich zum Schluss mit Erich Kästner im Bereich des Films


[1](Suter, 1977 S. 139)