Osterfest für euch

Zum heutigen Ostersonntag habe mir überlegt, euch einfach mal den neuen Anime- und Mangablog Kuroi Kizu’ s Animeblog von meinem Freund Hans zu empfehlen. Ich würde mal sagen, dass er sich damit wirklich bestens auskennt und euch dabei versucht zu erklären, wie man japanisch lernen kann. Zudem stellt er euch dort seine aktuellen Mangas und Animes vor. Ich hoffe, dass er in Zukunft vielleicht auch mal eine Reihe zur Japanischen Kultur schreibt und auch etwas die Musik beschreibt.

Einen Besuch ist die Seite definitiv wert und ich denke, dass dort jeder, der sich für Japan und Animes begeistern kann viel Freude haben wird.

Verrückte Welt! Meine Schule und Medien

Nachdem ich mir vorgestern mal wieder anhören durfte, wie schädlich laut meiner Lehrer das Internet für Schüler doch seie und überhaupt das Unwissenheit Überhand nehmen wird und dadurch wohl in Zukunft die Jahrgänge nach mir immer dümmer werden sollen, möchte ich mich dazu dann doch mal etwas meine Gedanken dazu breittreten.

Man hat sich nämlich mal wieder darüber empört, dass die Leute in jüngeren Jahrgängen innerhalb ihres Unterrichts es sich auch nur wagen, etwas über ihr iPhone unter der Bank zu suchen bzw. kurz einen Tweet in die Welt zu werfen. Ich frage mich da nur, wo dabei denn nun das große Problem zu finden sein sollte? Sich über etwas noch mehr zu informieren kann doch nur gut sein und wenn es von Seiten der Schule keine Möglichkeit dafür gibt, dann schwappt das eben über andere Entwicklungen hinein, auf die man keinen Einfluss mehr hat. Folglich wird gefeiert, dass man die Wissensvermittlung in den Vordergrund stelle, verbietet aber externe Informationen? Da läuft doch was schief!

Ich denke nämlich, dass gerade die Schulen, zumindest meine eigene, da gerade einen Trend verschläft, denn letztlich war es doch noch nie so einfach möglich an Informationen zu gelangen. Das Wissen der Welt steckt schließlich im Netz und bis heute wird das Internet hier nur als Wikipedia, Facebook und mit den bösen (immer) kurzen E-Mails beschrieben. Nirgends findet man in den Sätzen der Lehrer (bei mir) mal einen interessanten Podcast, den bewegenden Austausch der Meinungen auf Twitter oder gar den leidenschaftlich und vielen Fakten unterlegten Blogeintrag. Meine E-Mails sind oftmals doch relativ lang und bestehen keineswegs aus Abkürzungen. Was ist da also an dieser Theorie der Unwissenheit, des schlechten Ausdrucks und überhaupt wo bleibt da das GbI = Großes böses Internet?

Ich denke da vergibt man sich einiges und letztlich sieht man doch an Ländern wie Norwegen oder Island, dass es viele Vorteile gibt, die es auch bei uns zu nutzen gibt. Also meine Frage: Was soll das? Wie läuft das bei dir? Wie war das früher?

Das iPad 2 – Endlich auch bei mir angelangt!

Meinungen ändern sich, so ist das auch bei mir. Der Grund bei mir ist heute eine gewisse Erkenntnis, dass sich (m)eine Meinung gegenüber Apple in den letzten Jahren extrem gewandelt hat.

Die Zeit vor dem iPhone
Vor ein paar Jahren als ich noch gedacht habe, so einen iPod und diesen ganzen überteuerten Apple-Quatsch braucht doch kein Mensch und legte mir aus Trotz einen dieser Low-Budget-Mp3-Player zu.
Ich dachte dabei auch noch du hast doch ein Handy und einen Mp3-Player. Beides zusammen ist Sinnlos und du wirst es nie brauchen und überhaupt ist alles gut so wie es ist. Es gab da aber auch noch keine wirkliche Möglichkeit, beides wirklich gut zu kombinieren. An iPhones und iPads war noch lange nicht zu denken. Trotzdem habe ich diesen dicken 3GB ZEN-Player, Spitzname: der Klotz, von Creative genau eine Woche wirklich benutzt und dann irgendwie direkt in der Schublade verschwinden lassen, wo er heute noch liegt. Wer ihn also möchte, melde sich doch direkt bei mir, denn ich hätte ihn zum Abgeben für wenig Geld in quasi neuwertigen Zustand direkt in der Schublade mit Displayschutzfolie, Bumper und allem Zubehör xD. 2 Geräte zum immer dabei haben sind einfach nicht das Wahre, wie ich dabei feststellen musste.
Stattdessen habe ich mein damals auch neues Samsung Z500 mit einer 1GB MicroSD ausgerüstet und war quasi glücklich damit, obwohl es eher provisorisch und keineswegs wirklich komfortabel war, da es nichteinmal möglich war, bei ankommenden Anrufen gut darauf zu reagieren.

Die Zeit des iPhones
Später als das erste iPhone heraus kam, habe ich mir dieses angeschaut und es gehalten, wie mit fast allem, was komplett auf den Markt geboxt wird und habe keinen teuren Vertrag bei der Telekom abgeschlossen, das wirklich weltverändernde aber gesehen, es mir also auch nicht geholt und auf die nächste Generation, also das iPhone 3G gewartet.
Warum wird gefragt? Ganz einfach: bei etwas komplett Neuem ist man immer etwas Versuchskaninchen, das Produkt hat Kinderkrankheiten, welche die Entwickler einfach beim besten Willen nicht voraussehen können. Das Problem findet man überall und selbst Apples Entwicklungsabteilung kann nicht die Erfahrungen von tausenden Benutzern ersetzen. Deswegen war ich schon etwas skeptisch und habe direkt auf das iPhone 3G gewartet, es jedoch durch gewissenhaften Betrug durch einen gewissen Sven Wönicker erst später zu einem akzeptablen Preis über Ebay ergattert und bin bisher recht zufrieden damit. Einzig die Ruckler und das Abstürze von einigen Apps in letzter Zeit nerven manchmal. Das kann aber auch an der Hardware, die eben nicht mehr ganz taufrisch ist, liegen. Aber immerhin kann ich es so nutzen wie es perfekt für mich ist. Es kann bisher genau das, was ich schon immer wollte. Ich kann damit nämlich beim Zeitungen Austragen jeden Samstag meine Lieblingspodcasts Trackback und das Medienmagazin hören und sobald auch nur irgendwer versucht mich anzurufen, direkt über mein Headset mit dieser Person plaudern – unglaublich praktisch und damit für mich der perfekte Begleiter überall – egal ob in der Schule, im Urlaub oder beim Fernsehen.
Ich möchte es nicht mehr missen und ich halte es schon für eine Art Universalgerät für unterwegs.

Heute frisch – das iPad 2 ist nun genau eine Woche bei mir ;)

Auch beim Thema iPad habe ich mich lange von der Meinung vieler Menschen treiben lassen, denn aus welchem Grund auch immer kaufen sich viele meiner Bekannten und Freunde aus der Schule statt einem richtigen Notebook und einem Tablet nur diese furchtbaren Netbooks, mit dehnen man einfach nicht gut arbeiten kann, da das Display klein ist und die Hardware bestenfalls für etwas Internet, Musik und Texte tippen reicht und eben hier von vielen das iPad deswegen als sinnlos erachtet wird, da es eben kein richtiger Computer sei und keinen USB-Anschluss besitze, deswegen u.a. ja zu nix zu gebrauchen sei.

Ich selber habe die ganze Sache aber doch recht gespannt verfolgt, mir also auch im Promediastore und einigen Apple-Stores das iPad der ersten Generation angeschaut, probiert und auch die Erfahrungen vieler Nutzer mit in meine Entscheidung einfließen lassen, die genauso lautete beim iPhone: Warte auf die 2. Generation.

Dennoch stand für mich immer noch die Frage im Raum, ob ein iPad etwas für MICH sein kann, was ich gerne nutze und was ich wirklich brauchen kann, für was auch immer, je mehr desto besser. Ich wusste das übrigens so genau auch noch nicht einmal, als ich direkt vor dem Appleladen in Cottbus stand und vor mir in der Schlange etwa 50 andere Leute – allen vorran einige Rentner – stand. Ich ließ mich einfach überraschen und hatte so das Gefühl, dass man es im Notfall ja derzeit immer noch bei eBay verhökern könnte und dabei noch mit etwas Gewinn herausgehen kann.

Bevor du jetzt hier mein Geschwafel weiterliest sei also auch hier der überall zu findende Hinweiß angebracht, dass ich dir auch nicht sagen kann ob und wozu du das iPad brauchen wirst… Macht beim normalen PC ja auch keiner, da ihn ja doch jeder anders nutzt und das ist auch wirklich gut so. Aber das iPad ist eben auch kein PC oder Netbook. Es ist ein Tablet und möchte kein ganzer Computer sein. Vergleicht es also nicht und lasst dieses dumme, neidische Gerede, wenn ihr keine Ahnung habt.

Meine bisherigen Erfahrungen sehen insgesamt bis jetzt jedenfalls viel besser aus, als ich vorher gedacht habe, denn ich schreibe seit ich das iPad habe einfach viel mehr, als ich es an meinem Notebook die letzten Wochen getan habe. Dazu kommt, dass es einfach genau das kann, was ich mir als Gerät zwischen dem großen Notebook und dem kleinen iPhone hinsichtlich des Spaßfaktors, der Mobilität und auch dem Nutzen gewünscht habe. Diese Lücke gibt, es zumindest für mich jetzt schon. Die Kritiker sagen jetzt sicherlich wieder aber was genau machst du denn nun damit?

Ich gebe es einfach Moritz, denn der freut sich auch über Technik ;)

 

Nein natürlich nicht ;) Auf jeden Fall nehme ich das iPad, meines ist ein schwarzes mit 32GB und 3G, bisher noch nicht in die Schule, da ich einfach noch keine richtige Tasche dafür habe und auf keinen Fall möchte, dass es zerkratzt. Das wäre sehr schade, da ich alle meine Geräte schon ziemlich pfleglich behandele. Das Smartcover hilft zwar dem Display und ist an sich auch wirklich praktisch zum Schreiben, Filme anschauen aber für die Rückseite bietet es keinen Schutz. Genau da befürchte ich jedoch, dass es in meiner Schultasche schnell zerkratzen würde. Mein Tipp an dieser Stelle ist auch, dass Smartcover nicht so wie in der Werbung zusammenzufalten, denn wenn man die Microfaserseite auf Küchentisch mit Kuchenkrümeln legt, dann landet das alles auf dem bald nicht mehr kratzfreien Display. Besser ist hier einfach alles so zusammenzufalten, dass die farbige Seite auf dem Tisch liegt. Geht wundbar und hilft.

Was ich bisher wirklich damit mache, ist twittern, im Internet surfen, schreiben, Filme anschauen, zum Teil Termine verwalten, Podcasts hören und sehen, sowie natürlich vom Kaffeetisch meine E-Mails beantworten. Außerdem ist es sehr schön sich damit seine ganzen Fotos anzuschauen und nicht zuletzt lese ich damit sogar unsere Tageszeitung, die ich dankenswerterweise direkt kostenlos in einer App geladen bekomme. Schade, dass ich die FAZ, die es ja weiterhin auch dank des Schule und Wirtschaft-Projektes täglich gedruckt gibt, nicht auch darauf zukünftig mit in die Schule nehmen kann :(. Ansonsten habe ich mir mal die tollen Apps GarageBand und iMovie besorgt, um damit etwas herum zu probieren und muss ehrlich sagen, dass man damit viel Spaß haben kann. Die eine oder andere schnelle Idee lässt sich damit wohl ausprobieren, ob man aber damit nun wirklich produktiv viel machen, weiß ich nicht.
Insgesamt sieht zumindest für mich daher bisher die Bilanz relativ gut – besser als ich vorher dachte – aus, obwohl sich der Nutzen wohl später im Studium, wo ich mir dann das Ausdrucken der Skripte sparen könnte steigern ließe. Wie gesagt habe ich auch noch nicht getestet, was ich damit in der Schule heute schon damit anfangen kann. Mein Hausaufgabenheft kann es bestimmt ersetzen, die unglaublich wichtigen gefühlten 100 Blätter Papier für die Abigruppentreffen wohl auch aber keineswegs die meisten Schulbücher, denn die gibt’s für mich wohl bis auf das Biobuch wohl nicht mehr in digitaler Form, da in den zwei Wochen Schule vor dem Abitur mit keiner Revolution im Schulwesen zu rechnen sein dürfte. Auch für Hefter usw. wird es wegen den in Schulen nach wie vor gern gesehenen Blättern wohl kein direkter Ersatz sein – nicht mehr für mich.
Ich kann mir aber in Zukunft an dieser Stelle durchaus Veränderungen vorstellen, denn schwer ist sie schon meine heutige Schultasche, so voll sogar, dass fast nicht alles reinpasst und das Kopierkontingent der Lehrer wird wohl auch langfristig weniger, wenn man weiter sparen muss. An dieser Stelle könnte solche Technik wirklich eine sinnvolle Hilfe sein. Gute Apps statt der Schulbücher könnten meiner Meinung nach die ganze Sache wirklich bereichern und ich denke, dass man damit in the future sehr effizient Informationen konsumieren und auch verbreiten kann. Aber egal, denn das ist ja schließlich jetzt nicht das Thema ;).

Ich schreibe ja heute nur, was ich an meinem iPad gut finde und wie sich meine Meinung zu Apple verändert hat. Bei Apple kann man ja sagen und denken, was man will aber grundsätzlich ist alles, was sie herstellen sehr wertig. Es gibt also Geräte, die gut in der Hand liegen, die ziemlich gut funktionieren, die toll anzusehen sind. Da knackt nix und im Großen und Ganzen läuft auch alles ziemlich stabil und wirkt auf mich meist gut durchdacht. Auch die verbaute Hardware hält, was sie so verspricht. Im kreativen Bereich ist auch die Software wirklich ausgereift. Das findet man woanders selten – leider. Genug der Lobhudelei, ihr müsst ja sonst denken, ich werde von Apple dafür bezahlt. Nicht gut gefallen mir auf keinen Fall die hohen Preise, denn da steckt viel Geldschneiderei dahinter und auch diese Gängelei mit iTunes als einzige gute Synchonisationsmöglichkeit nervt etwas.
Besser wäre hier auch mal darüber nachzudenken, wie sich die Geräte auch untereinander synchron halten könnten.

Mein Fazit für heute ist, dass Apple mit dem iPad, bei mir hier mit dem iPad 2, da ich das andere nicht im produktiven Einsatz hatte, schon ein sehr schönes Gerät entwickelt hat, welches wohl vieles kann. In ca. einem Monat kann ich euch ja mal schreiben, was mir das iPad als Hilfe wirklich bringt und was ich mir noch wünsche.