Multitrackexport aus Reaper für Auphonic

Wer seine Podcastaufzeichnungen bzw. Audiotracks in Reaper bereits als Multitrack verarbeitet hat, wird sicherlich die Multitrackverarbeitung durch Auphonic zu schätzen wissen.

Der Export der einzelnen Spuren in die dazugehörigen separaten Dateien geht einmal gemacht sehr einfach über die Bühne. Dazu wählst du in Reaper mindestens die zu rendernden Tracks bzw. Spuren aus und öffnest den Rendern-Dialog. Direkt im oberen Auswahlfeld kann “Stems (ausgewählte Tracks)” angewählt werden. Damit erfolgt der Export parallel nach Spuren getrennt. Im Bereich der Sendegrenzen ist eine genaue Justierung der zu verwendenden Grenzen möglich. Sogar die Schnippselung verschiedener Regionen ist auf diese Art möglich, sodass keine Wünsche mehr offenbleiben.

Multitrackexport aus Reaper für Auphonic

 

In Auphonic können nun die Dateien der einzelnen Spuren entsprechend zugewiesen werden.

Das ist mein Workflow für die Podcast-Renderei, wie sieht eigentlich deiner aus? Nutzt du vielleicht ein anderes Tool mit ähnlichen Funktionen? Schreib es mir!

DynDNS mit der Fritzbox

Sollen Geräte und Dienste im Heimnetzwerk für die Außenwelt nutzbar gemacht werden so ist DynDNS eine hilfreiche Angelegenheit. Denn an heimischen Internetanschlüssen gibt es in den seltensten Fällen eine feste IP-Adresse zu gewiesen und so ändert sich diese jeden Tag dynamisch.

Sollen nun trotzdem beispielsweise ein Mailserver und ein HTTP-Server betrieben werden, so müssen die DNS-Einträge zu unserer Domain bei jedem Verbindungsaufbau verändert werden können. Sonst sind wir nach spätestens 24 Stunden nicht mehr erreichbar.
Ich habe für diesen Einsatzzweck bei Strato günstig eine Domain registriert, da hier in den Einstellungsoptionen die Option besteht DynDNS zu nutzen. Zwar leider nur als IPv4-Variante, aber immerhin :D.

Im Heimnetz ist bei uns eine Fritzbox das Tor zur Welt, die immer am Besten die neue IP-Adresse kennt und sie direkt an Strato übermittelt. Dies geht recht einfach und benötigt nur wenige Handgriffe.
Im Bereich Internet -> Freigabe -> Dynamic DNS können verschiedene Anbieter ausgewählt werden. Wer nur eine kleine Webseite hosten möchte oder ein VPN ins Netzwerk nutzen möchte, wird mit der Auswahl des Anbieters mit dem günstigen Preis für die gewünschte Domain und der Eingabe der Zugangsdaten bereits alles erledigt haben.

DynDNS bei der Fritzbox

Soll, wie in meinem Falle, auch ein Mailserver betrieben werden, so muss beispielsweise bei Strato auch der entsprechende MX-Record Eintrag dafür gesetzt sein. Ansonsten wollen die frechen Mails einfach nicht auf das NAS.
Dazu wird die Anbieterauswahl zunächst auf benutzerdefiniert eingestellt, um über die die Update-URL selbst weitere Konfigurationsparameter übergeben zu können.
Diese wird bei jedem Verbindungsaufbau von der Fritzbox aufgerufen wird. Somit kann beispielsweise gesagt werden, dass man statt nur einer Webseite, auch einen Mailserver unter der Domain betreibt

Die Update-URL beginnt bei Strato mit https://dyndns.strato.com/nic/update?

Daran hängen wir nun system=dyndns, damit klar ist, dass wir etwas per DynDNS anpassen möchten.

Der nächste zusammen mit einem & anzuhängende Parameter ist hostname=<domain>. <domain> wird hier später von der Fritzbox automatisch durch die eigene Domain ersetzt, die im Feld Domainname eingetragen wurde.

&myip=<ipaddr> übergibt später die vom Provider zugewiesene IP-Adresse des eigenen Netzanschlusses

Als nächstes ist der für den Mailversand wichtige mx-Record zu setzen. Er wird mittels &mx=<domain> übergeben und enthält den Domainnamen. Das bedeutet, dass es sich hier um einen E-Mailserver handelt, den es unter der angegebenen Domain gibt. Die Domain verweist, wie wir ja bereits eingestellt haben, auf unsere heimische IP-Adresse. Hier könnte ebenso mit &mx=<ipaddr> direkt die IP-Adresse übergeben werden. Was hier steht, ist jedoch unerheblich, da der Aufrufer die IP hinter der Domain ja ohnehin herausfinden muss oder schon kennt. Hauptsache der Record ist gesetzt. damit in meinem Falle Strato weiß, dass sie sich um das E-Mail-Gelöt nicht zu kümmern brauchen.

Der nächste Parameter &wildcard=ON ermöglicht für beliebige weitere Anfragen, wie blubb.Adresse.de auch die eigene IP-Adresse vom Server auszugeben. Ich habe das bei mir mit drin, da ich es sinnvoll finde, meine Musik über meine Domain Musik.Adresse.de zu finden und mir in Zukunft vorbehalten möchte, hier selbst noch etwas herum zu spielen. Falls du das nicht möchtest lass den Wildcardparameter einfach weg.

Viel wichtiger ist nun der letzte Parameter backmx=YES, womit später ein Tool, welches nur die IP-Adresse kennt, deine Adresse zurück auflösen kann. Das könnte Beispielsweise ein E-Mailclient wie Thunderbird sein.

Zu guter Letzt sind die beiden Felder Domainnamen und Benutzername bei Strato mit dem bestellten Domainnamen zu befüllen und das streng geheime und nur aus Punkten bestehende Passwort in das Kennwortfeld dieser Übersicht schreiben.

Mit einem Klick auf Übernehmen wird die Verbindung sogleich aufgebaut. Damit könnte, sobald die entsprechenden Ports freigegeben sind, dem eigenen Mailserver unter der Fensterbank nichts mehr im Wegstehen. Wie das mit der Portfreigabe in der Fritzbox genau funktioniert schreibe ich sicherlich noch in einem anderen Beitrag oder du schaust heute direkt einmal in die Videos von iDomix auf Youtube vorbei

Wie funktioniert deine Domainaufschaltung per DynDNS? Lass es mich gern wissen 😉

Linktipps:

FritzBox Portweiterleitungen einrichten einfach erklärt

Was ist Dynamic DNS? Wofür brauche ich DynDNS? Wie richte ich DDNS ein?
Synology DiskStation Tutorials
Dynamisches DNS
DynDNS Update API

 

Der kleine WLAN Access Point für zwischendurch

Heute hat mir die Verwandtschaft wieder einmal so ein Stück Technikgedöns auf den Tisch gelegt, damit ich damit spielen kann. Das passiert immer genau dann, wenn sie wirklich nicht mehr weiß wozu dieses Etwas aus China-Plastik zu gebrauchen sein soll oder die Einrichtung schlicht zu kompliziert erscheint.

Genauer gesagt behauptet die Verpackung es handle sich hierbei um den amzdeal® 300 Mbit Wireless-N WiFi Repeater + Access Point WLAN Reichweiten Verstärker in Weiß. Alternativ ist das Gerät auch bei CSL-Computers, 7Links oder besonders billig bei Ebay wegen Fehlkäufen sogar in schwarz für einen schmalen Taler erhältlich. Also kurzum: hier stellt irgendwo in China jemand diese Geräte billig her und klebt auch mein Label drauf, wenn ich genug davon bestelle. Das Gerät verspricht 300 Mbps im 802.11n Standard im 2,4 GHz-Bereich. Das sollte doch für die meisten Geschichten, wie Filme schauen oder im Garten eben mal Mails checken ausreichend sein. Mit etwas Glück bekommen wir also für unter 10€ eine kleine Spielebox fürs WLAN :D. Wer mehr Geld hat oder lieber auf ausgereifte, bequem einzurichtende Technik mit Updates setzen möchte, hört jetzt besser auf zu lesen und kauft sich z.B. einen guten Plasterepeater von AVM.

WLAN-Repeater oder Access-Point?

Werkseitig haben wir die Möglichkeit, das Gerät entweder als Repeater zur Vergrößerung unseres heimischen WLANs oder als Accesspoint (AP) zur Verteilung unseres LAN-Netzwerkes  per WLAN betreiben. Der Unterschied zwischen beiden Konfigurationen ist einfach erklärt. Der WLAN-Repeater wird wie ein beliebiges Netzwerkgerät in unser WLAN eingebucht und wird fortan das Signal empfangen, um es aufgefrischt zu spiegeln. So ist kabellos die Reichweite vergrößert, die Bequemlichkeit ist mit einer Halbierung der maximalen Geschwindigkeit jedoch teuer erkauft. Schließlich ist das Frequenzband dann doppelt belastet. Umso erfreulicher ist deswegen die Möglichkeit bei bereits im Haus verteilten LAN-Kabeln, diese einfach an das Gelöt zu stöpseln und schnell einen Access Point daraus zu konfigurieren. So geht uns keine Bandbreite und damit auch keine Geschwindigkeit verloren.

Schritt 1: Firmwareupdate

Während du dich also in Ruhe entscheidest, welche der beiden Ideen du eher verfolgen möchtest, machen wir uns daran, das Kistchen zu konfigurieren. Dazu empfehle ich der Bequemlichkeit halber, es einfach in die nächste Steckdose zu packen und in der WLAN-Ansicht nach einem Netzwerk mit dem Titel “WiFi-Repeater” zu suchen und sich per Klick damit zu verbinden. Nun lässt sich die Konfiguration im Browser unter 192.168.10.1 finden. Username und Passwort lauten: admin Vermutlich werden nun einige Nutzer Probleme mit der englischen Oberfläche haben. Wollen wir hier Abhilfe schaffen, dann aktualisieren wir einfach die Firmware:

Lade dir die aktuellste Firmware herunter, die ich gefunden habe und aktualisiere sie, indem du sie in der Weboberfläche unter Management, Upgrade Firmware wieder hochlädst. So sollte sich die Optik etwas verändern und die Sprachauswahl auch auf Deutsch verfügbar sein.

Nach dem Vorgeplänkel, hast du dich jetzt bestimmt entschieden, wie die Zukunft des kleinen Plastikklopses aussehen soll. Soll es ein WLAN Repeater werden, dann lies einfach weiter und ich erkläre dir die Verwirrung. Falls es einmal als WLAN-Accesspoint zum Einsatz kommen soll, hilft Variante Accesspoint weiter.

Variante Repeater

Um unser kleines Spielzeug zu einem Repeater zu verwandeln, steht jetzt der Konfigurationassistent zur Verfügung. Willst du einen WLAN-Repeater einrichten, dann brauchst du nichts weiter zu tun, als hier den “Wireless-Repeater-Modus” zu wählen. Nun wird das zu erweiternde WLAN ausgewählt und im Folgenden der WLAN-Schlüssel eingegeben und die ganze Sache bestätigt. Nach kurzer Zeit sollte alles fertig sein und der Apparat eingerichtet sein. Ab jetzt muss die Bude nur noch in eine Steckdose in einem Bereich zwischen dem Router und der Stelle an der wir ab jetzt Empfang wollen und schon haben wir das Ziel erreicht. Problem bei diesem Gerät jetzt: Willst du die Installation einmal ändern, weil ein anderes WLAN erweitert werden soll oder es nun doch ein Accesspoint darstellen, soll musst du es durch drücken des kleinen Reset-Knopfes komplett zurücksetzen. Es ist natürlich ärgerlich hier keinen Zugriff auf die Einstellungsoberfläche mehr zu haben, aber anscheinend soll es sich transparent in unser WLAN integrieren. Bei anderen herstellerspezifischen Geräten hätte man jetzt noch bequemen Zugriff per Weboberfläche und könnte das WLAN nachts abschalten.

Variante Access-Point

Anders sieht es im Access-Point-Modus dank eines kleinen Kniffes aus. Hier werden wir nicht den Assistenten nutzen, denn diese Einrichtung geht anders besser. Standardmäßig benutzt das Gerät nämlich seine eigene IP-Adressverwaltung. In den meisten Heimnetzwerken werden die IP-Adressen jedoch automatisch per DHCP verteilt und so stiftet diese Vorgehensweise nur Verwirrung und zerstört die Möglichkeit der späteren Konfiguration. Hinzu kommt, die Unart heute noch umverschlüsseltes WLAN anzuknipsen. Das geht aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht, also ist es VERBOTEN den Assistenten zu verwenden. (Wer spielen will darf kurz probieren und wieder alles resetten :D)

Wir verwenden nicht die Standardroutine, sondern du spielst einfach meine kleine Konfigurationsdatei ein. Ich habe sie so erstellt, dass sie die Einstellungen auf DHCP umstellt und fürs Erste ein WPA2 verschlüsseltes WLAN mit dem Namen “Bratwurst” und dem zugehörigen Passwort “Ketchup;)” erstellt.

Lade dir hier meine Konfigurationsdatei (Stand: 01.12.2014) herunter

Spiele diese nun im Bereich Management wieder ein. Jetzt gehst du ins Menü deines Routers und suchst dir die IP des AP und gibst sie im Browser ein. Jetzt bist du nach Eingabe des Passwortes du wieder in der Oberfläche.
Weiter geht es nun, indem du im Bereich WLAN selbst einen Namen + Passwort einstellst und zu guter letzt die Uhrzeit im Bereich Management anpasst. Nach einem weiteren Neustart ist das Gerät fertig und einsatzbereit.

Für Erfahrenere Anwender wäre es auch möglich, statt einem Passwort für alle Nutzer des Netzwerks, eine Accountbasierte Anmeldung per RADIUS Server zu ermöglichen. Darauf möchte ich zunächst nicht eingehen. Später und bei Bedarf bestimmt.

Ich hoffe bei dir läuft das Gerät jetzt und vielleicht hast du ja noch eine weitere Idee, was damit anzufangen sein könnte.

Dark Mode in OS X Yosemite zeitbasiert

Wer sich das aktuelle Betriebssystem OS X 10.10 Yosemite bereits auf seinem Mac installiert hat, dem wir der Dark Mode sicherlich gut gefallen. Nun konnte ich mich aber beispielsweise nicht so richtig entscheiden, ob mir nun hell oder dunkel besser gefällt.

Warum also nicht einfach zeitbasiert automatisiert zwischen den beiden Möglichkeiten wechseln? Gesagt gedacht und tatsächlich gibt es hier die Möglichkeit mit dem Tool lights out dem Thema beizukommen.

lights out

Einmal installiert, stellt man einfach die Zeit ein, wann “das Licht ausgeht” und wann das “Licht wieder angeht”. Sollte einmal ein gewisses flackern zwischen beiden Einstellungsmöglichkeiten auftreten so hilft es, im Aktivitätsmonitor einmal den zugehörigen lights-out-daemon komplett zu beenden. Wenn er nämlich aus welchen Gründen auch immer, doppelt an ist, wird Party gemacht :D.

 

LaTeX Schnippsel

Wer sich dafür interessiert, wie man in LaTeX Grafiken, Tabellen, Referenzen und Präsentationen bauen kann, wird bei Taach fündig.

Hier will ich kurz die dort zu findenden Dateien als Mirror online geben, da sie dankenswerter weise unter cc-by-sa Lizenz zu finden sind:

Grafiken in LaTeX einbinden:

Grafiken.tex
Grafiken.pdf

Tabellen in LaTeX:

Tabellen.tex
Tabellen.pdf

Präsentation in LaTeX:

Presentation.tex
Presentation.pdf

Referenzen in LaTeX:

Referenzen.tex
Referenzen.pdf

IPv6 auf dem Webserver einschalten

Weil ich gerade im freakshow Podcast freundlich daran erinnert wurde, dass ich doch eigentlich schon länger mal IPv6 auf meinem kleinen vServer einrichten wollte, beschreibe ich euch heute einfach mal alle dazu nötigen Schritte. Keine Sorge, die Sache ist, wenn ihr einen eigenen Server bzw. vServer habt und euer Serveranbieter nicht hinter dem Mond lebt, keine große Hürde.

Zuerst müsst ihr herausfinden, welcher IPv6-Adress-Bereich euch gehört. Das geht irgendwo im Admin-Bereich beim Provider. Bei Hetzner z.B. kann man seine IPv6-Adressbereich in der Serververwaltung unter IPs herausfinden. Zudem gibt es dort auch das Gateway und die Subnetzmaske zu finden.

Habt diese Infos gefunden, muss auf dem Server nur wenig im Interface und vielleicht noch im Apache umkonfiguriert werden.

Öffnet dazu beispielsweise die Interface-Konfiguration mit

sudo nano /etc/network/interfaces

Bisher sieht man hier die bisherige IPv4-Adresse, das Gateway und die Netzmaske. Das sieht in etwa so aus:

IPv4 Interface

Damit euer Server jetzt auch auf eure IPv6-Adresse reagieren kann, müsst ihr sie dort auch mit eintragen, indem ihr die Einträge beispielsweise so erweitert:

# IPv6 LAN 
iface eth0 inet6 static

# Haupt-IPv6-Adresse des Servers

address eure IPv6--Adresse


netmask zugewiesene Subnetzmaske


gateway festgelegtes Gateway

Alle anderen Einträge bleiben so stehen und schon habt ihr eurem Server schon mal die “IPv6-Hausnummer” zugewiesen 😉

Ihr solltet euch jetzt bereits anpingen können:

ping6 IPv6-Adresse

Damit eure Webseite auch erreichbar ist, sind jetzt nur noch zwei Schritte notwendig. Als erstes schauen wir in die Ports.conf des Apache

sudo nano /etc/apache2/ports.conf

Dort steht im Idealfall bereits ganz oben Listen 80, was bedeutet, dass der Webserver hinter dem Standardport 80 auf Zugriffe wartet, egal über welche IP-Adresse darauf zugegriffen wird. Dann muss nichts gerändert werden. Wer hier lieber etwas einschränken oder spielen möchte kann auch konkret einstellen, über welche IP-Adressen die Seite überhaupt erreichbar sein soll:

Listen eure IPv6-Adresse

Listen eure IPv4-Adresse

So kann man zum probieren ja mal die eigene Webseite nur über IPv6 erreichbar machen. Sobald du hier fertig bist, muss der Apache nach der kleinen Anpassung jetzt neugestartet werden. Das geht mit:

sudo service apache2 restart

Jetzt folgt der wohl wichtigste Schritt, der DNS Eintrag. Soll die Webseite, zum Beispiel über Couch-blog.de erreichbar sein und IPv6 unterschützen, müssen wir das im DNS-Eintrag natürlich noch vermerken. Wo immer ihr eure Domain jetzt habt, sollte es möglich sein etwas in der Art wie

www                      IN AAAA    eure IPv6-Adresse

in den DNS-Eintrag einzufügen. Damit sollte im Allwissenden-Online-Telefonbuch nach etwa 24 Stunden diese IP-Adresse vermerkt sein.

Zu guter Letzt testen wir auf ipv6-test.com, ob alles geklappt hat. Falls ja, dann sind wir bereits fertig und die Webseite ist über IPv6 erreichbar. Wer keinen Webserver sein eigen nennt und deswegen eher auf Webspace setzt, kann den Test auch mal ausführen und bei einer Fehlermeldung seinen Hoster dazu bewegen, diese kleine Konfiguration vorzunehmen. Denn normalerweise sollte es mittlerweile Standard sein.

Wer um eine Multisite-Wordpress-Installation sorgt, kann auch beruhigt werden. Mehr ist wirklich nicht zutun, es sollte alles weiterhin reibungslos funktionieren.

Wie hat bei dir alles mit der Umstellung geklappt? Schreib mir das 😉

Wenn die Lautsprecher am Mac einschlafen

Heute morgen hatte ich das Problem, keine Geräusche mehr am Mac zu hören. Auch der Versuch die Lautstärke über die Tasten zu steuern, brachte keinen Erfolg. Eher habe ich dabei festgestellt, dass der Lautsprecher ausgegraut war.

Ein Reboot zeigte, dass es nicht an der Hardware hing, denn im Anmeldefenster funktionierte alles problemlos. Die Unkenrufe aus Foren, die meinten “alles kaputt” konnten also nicht stimmen. Auch die rote Lampe am Kopfhörerausgang konnte nicht an sein, da ich bisher schlicht keinen Kopfhörer an das MacBook gestöpselt hatte.

Aber genug auf die Folter gespannt, denn es gibt eine sehr einfache Lösung für das Problem.

Man gehe in den Audio-Midi-Setup, klicke rechts auf Ausgabe und wähle die eigenen Lautsprecher als Ausgabe aus. Jetzt sollte sofort alles wieder sein, wie vorher.

Der Google Reader geht baden.

Wie Google und quasi zeitgleich alle möglichen Newsseiten angekündigt haben, wird Google seinen auch bei mir beliebten Online-RSS-Reader zum 1. Juli abschalten. Für viele ist das der Untergang des Abendlandes, der meiner Meinung nach aber einfach unnötig ist. In einer kleinen Reihe möchte ich das Prinzip vorstellen und erklären warum du keinen Google-Reader brauchst. Außerdem stelle mir am Ende auch einmal die Frage ob man es nicht auch komplett anders machen kann, weil man Trampelpfade auch einmal verlassen sollte.

Zur Info: RSS ist neben dem Atomstandard eine offene und weit verbreitete Möglichkeit, sich Inhalte von Webseiten als Maschinenlesbares XML-Textdokument ausgeben zu lassen. Das ist praktisch, da es so möglich ist von allen seinen Lieblingsinternetseiten einfach den RSS-Feed im dazugehörigen Client in beliebigen Szenarien abzurufen. Und wozu braucht man das? Um Webbeiträge wie in einer Zeitung durchzublättern, ohne erst 30 Seiten nach Neuigkeiten zu checken.

Der Google-Reader macht genau das für mich online, ohne Softwaregelumpe auf dem PC. Einmal eingerichtet, haben sich so viele tolle Blogs, einige Tageszeitungen und Newsseiten in der Liste der “abonnierten” Webseiten angesammelt. Das praktische dabei ist nun, dass ich darauf nun dank guter Schnittstellen über Apps, wie Flipboard, prima darauf zugreifen kann. Bereits Gelesenes oder einfach Durchgeblättertes wird automatisch online als gelesen markiert und erscheint höchstens noch im Online-Archiv. So erstellt sich mir automatisch stets aktuell “meine Zeitung” auf iPad, iPhone und wird täglich bei Bedarf sogar auf den Kindle geschickt. Damit sind die Inhalte genau für mich relevant, Werbung spielt keine Rolle, Facebook und Co. sind integriert und nicht zuletzt immer dort, wo ich sie lesen möchte.

Aber damit ist ab dem ersten Juli Schluss, denn Google hat seinen seit 2005 nicht mehr weiter gepflegten Dienst abgesägt und zum Auslaufmodell degradiert. Das finden neben mir auch andere recht schade.

QFE5 – Die Welt der Otakus

Im Querfeldein Nummer fünf habe ich mich mit Hans Wichmann getroffen und mich mit ihm über seine Leidenschaft für japanische Kultur, Mangas und Animes unterhalten.

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Das Intro: Hiroumi – photograph; Ein Otaku ist ein Fan japanischer Kultur – in Japan eher als Schimpfwort; Mit Pokémon, Dragon Ball und Yu-Gi-Oh! hat früher alles besser angefangen; Japan ist ein sehr bevölkerungsreiches Inselland mit einer anderen Kultur; Hater helfen uns in den Kommentaren besser zu werden; Die japanische Sprache; Mangas werden gelesen – Animes angeschaut; Amerikanische Helden als Animes funktionieren nicht; Ein Manga ist die japanische Version des Comics, kann aber eigentlich nicht als Vergleich herhalten. Themen: Gesellschaftskritik, Erotisches, Liebe, lustige Kindergeschichte, Moral, Zusammenhalt, Freundschaften; The Ring ist aus Japan übernommen; Mangas und Animes gibt es schon seit dem japanischen Mittelalter; Heute hat jeder Zeichner seinen Zeichenstill, der oft sehr real ist aber nie vergleichbar ist; Auch Panelstrips mit Mangas gibt es – Hans gefällt Highschool of the Dead; Animes zeichnen ist Höllenarbeit; PurePure, Animexx, MyAnimelist und helfen weiter und sind guter Anlaufpunkt für die Community. Kuroi Kizu´s Animeblog – Hans hat früher selbst einmal darüber gebloggt, lässt den Blog aber ruhen weil er zeitlich eingespannt ist; Mangas werden traditionell von rechts nach links von oben nach unten gelesen; Viele haben große Vorurteile zu Mangas und Animes; Am Besten schaut man sich Animes im Originalton mit englischen oder deutschen Untertiteln an, weil die Synchronisation oft schlecht ist; Japanisch lernen macht mehr Spaß wenn man sich Animes anschaut; Dialoge sind nicht gleich Dialoge, weil oftmals viel weggelassen oder retuschiert wird; Ein Bijū ist riesiges Chakra; AnimagiC ist eine große Animesconvention; Es gibt ziemlich viele Conventions, die auch weltweit stattfinden; Cosplayer geben sich große Mühe und alle Besucher freuen sich riesig wenn japanische Ehrengäste kommen – “Ich möchte deutsches Bier trinken”; Uns hört eh keiner zu; In Japan ist es eher ein Jungphänomen, Cosplayer sind eher Mädchen; Jede Altergruppe ist angesprochen, denn nur 5-10% der Mangas und Animes sind für Kinder und Jugendliche gemacht; Animes sehen manchmal anfänglich nicht geistreich aus, bekommen vom zweiten Mal anschauen aber oft Tiefe; Selbst zeichnen ist gar nicht so einfach, für Cosplay braucht man Geld und gute Ideen; Animefiguren werden extra importiert; Die mühevoll geschnittenen und mit Musik untermalten Videos wurden immer besser, bis der Rechner die Füße anhob und Youtube mit Hilfe der Gema anfing Videos zu sperren oder zu verstummen; Urheberrechte dürfen nicht verletzt werden; Seit 2012 gibt es keine Videos mehr; 325 Mangas stehen im Regal; Illegale Downloads sind schlecht für die Zukunft, weil weniger Mangas nach Deutschland kommen; Wer kein Geld hat findet in seiner Bibiothek sicher ein Mangaregal; Hans schreibt sein eigenes Mangascript und sucht einen richtig guten Zeichner, der Lust hat die Story zum Leben zu erwecken; Meldet euch bei uns 😉 – Animes können im Fernsehen angeschaut werden, man muss aber aufpassen wegen der Zensur, unnötigen Schnitten und Werbung; Im Kino gab es früher bei uns mehr Animes, in Japan feiern sie Erfolge; Heute stehen oft eher DVDs oder Youtube im Trend, weil es sich im Kino nicht zu rentieren scheint;

QFE4 – Das Ende naht

In der letzten Folge von der gamescom in Köln fassen Matthias und Benjamin gemütlich an der Hotelbar einmal die gesamte Woche zusammen, erklären was gut gelaufen ist und werden wohl beim nächsten Mal alles etwas anders angehen. Außerdem essen wir leckere Snacks, komische salzige Beeren, Käse und schweifen ordentlich ab. Das Verkehrssystem in Köln ist merkwürdig.

avatar Benjamin Bolz
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Benjamin redet nicht viel, da seine Stimme nicht zu gebrauchen ist – Was uns gut gefallen hat – Tolle cosplays auf der gamescom – Leute verkleiden sich aufwändig als ihre Spielhelden – Spiele u.a. Battlefield 4, Assissins Screet, Watch Dogs, XCOM – Benny´s Youtube-Channel – Ich esse komische salzige Kapernbeeren – Lasergame – Geschenke nur mit Vorbereitung – Wir hatten Presseglück – Ein Zoo voll mit Leuten – Die PS 4 gefällt Benjamin besser, mir ist der Vergleich egal – Schlechte Tabletspiele – Friendlyfire – Viele Mädels sind auf der gamescom unterwegs – Sitzen im Radison BLU Hotel Köln – Ein großes Buffet – Es ist spät – Wie uns der Videoday gefallen hat – Lange Schlangen